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3. Dezember: Pippin

03.12.2013 | 00:01 Uhr |

In den Neunzigern hat Apple viel ausprobiert, was meist gewaltig schief ging. So auch die eigene Spielekonsole namens Pippin.

iPhone und iPod Touch sind taugliche mobile Spielkonsolen, die vor allem im Zusammenspiel mit dem Apple TV noch große Entwicklungsmöglichkeiten haben. Apple hat mit einer dezidierten Konsole aber schon reichlich schlechte Erfahrungen gemacht. Pippin hieß das Gerät, das Apple auf Basis eines Power-PC 603e im Jahr 1995 entwickelte und von Lizenznehmern produzieren lassen wollte. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um einen funktional eingeschränkten Mac mit Spiele-Controller. Das Fehlen von 3D-Grafik machte sich schmerzlich bemerkbar, gegen Sonys Playstation hatte der Pippin, den lediglich Banzai für Nordamerika und Japan produzierte, keine Chance.

 

Der Mac ist als Gaming-Maschine auch heute nur begrenzt begehrt. Windows-PCs sind weit verbreitet, haben in der Regel gut und einfach austauschbare Komponenten und damit genug Freiraum für Bastler. Doch auch der Mac taugt zum Spielen. Dass Macs und Spiele den Ruf haben, nicht so gut miteinander zu können, hat zwei Ursachen. Die eine ist, dass Apple lange Jahre auf PowerPC-Prozessoren gesetzt hat. Diese CPUs waren mit Intels x86-Architektur nicht kompatibel – Portierung von Software war daher nur mit großem Aufwand möglich. Die meisten Spielehersteller sparten sich diese Investition. Immerhin hat Apple diese Hürde beseitigt.
Der andere Grund ist, dass sich OS X so gar nicht mit der für PC-Spiele wichtigen Grafikschnittstelle Direct X von Microsoft verträgt. Apple setzt schon seit Jahren auf die offene Grafikschnittstelle Open GL – genauso übrigens wie Sony mit seiner populären Playstation 3. Dennoch: Unterschiedliche Grafikschnittstellen heißen für den Spieleentwickler, dass jedes Spiel und jede Grafik-Engine mühsam von Direct X auf Open GL angepasst werden muss. Ein Aufwand, den viele Studios und Publisher scheuen. Nur wenige liefern ihre Titel von vornherein sowohl für Windows als auch für OS X aus.
Die Spieleszene hat sich aber grundsätzlich gewandelt, Wachstum verzeichnen vor allem Hersteller von Games für iOS-Geräte. Und hier dient Apple vor allem als Distributor: Aus dem App Store haben sich iPhone-, iPod- und iPad-Nutzer in den letzten fünf Jahren mehr als 50 Milliarden Titel geladen, der Löwenanteil entfällt auf Spiele. Nicht von ungefähr bittet Apple bei der Vorstellung von neuen iOS-Versionen oder –Geräten Spieleentwickler auf die Bühne. Die meist verkaufte mobile Spielekonsole dieser Tage kommt von Apple und heißt iPhone. Oder iPod Touch. Oder iPad. Und nicht auszuschließen ist, dass Apple mit einer künftigen Version des Apple TV der Playstation 4 und der Xbox One das Fürchten lehren wird.

Antwort vom 2. Dezember

Antwort vom 2. Dezember
Der iMac von 2001 war entweder blau, mit bunten Klecksen verziert oder blau gepunktet: Dalmatian Blue nannte Apple das Design. Womöglich war es nur ein Verlegenheitsprodukt, Johnny Ives Arbeiten an einem Flatscreen-iMac hatten sich schließlich verzögert.
 

Die Frage:
 
Spieleentwickler auf die Bühne zu bitte, um Apples Fortschritte bei der Entwicklung von Hardware und Software zu demonstrieren, hat lange Tradition. Im Sommer 2000 zeigte etwa das Studio Bungie die Demo einen Spiels für das neue Mac-OS X. Welches Spiel war das?
 
a.     Halo
b.     Duke Nukem Forever
c.     Star Craft
 
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