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30 Jahre alte Zeitkapsel mit Lisa-Maus wieder aufgetaucht

14.02.2014 | 13:42 Uhr |

Ein paar Flaschen Bier waren auch dabei: Nach einer Rede auf einer Konferenz in Aspen ließ Steve Jobs eine Zeitkapsel vergraben, die jetzt wieder aufgetaucht ist - 14 Jahre später als geplant.

Ob man mit den wieder zu Tagen geförderten Alltagsgegenständen von 1983 noch etwas anfangen kann? Wie Cnet berichtet , ist in Aspen im US-Bundesstaat Colorado eine Zeitkapsel wieder aufgetaucht, die vor mehr als dreißig Jahren nach einer bemerkenswerten Rede von Steve Jobs auf der Aspen International Design Conference vergraben wurde. In der zylindrischen Time Capsule steckten demnach eine Maus für den seinerzeit noch neuen und vielversprechenden Computer Apple Lisa , die Jobs während seines Vortrages benutzt hatte. Jobs habe schon damals über Visionen für das nächste Jahrtausend gesprochen und Mobilgeräte wie das iPad skizziert und den App Store beschrieben.

Andere Teilnehmer der Konferenz gaben laut Cnet einen Rubik-Zauberwürfel, eine Musikkassette mit Songs von The Moody Blues und einen Sixpack Dosenbier der Marke Balantine mit in "Aspen Time Tube". Die Zeitkapsel hätte im Jahr 200 wieder ans Licht kommen sollen, nach massiven Umgestaltungen der Landschaft in den 17 Jahren seit ihrer Vergrabung konnte sie damals aber keiner mehr finden. Erst im letzten September haben Schatzsucher aus Aspen mit Hilfe des National Geographic den Zylinder ausgegraben, wovon ein Video berichtet. Die Maus lässt sich wegen fehlender Schnittstellen heute nicht mehr benutzen, aber ob das Bier noch gut ist?

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