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Intel aktualisiert Roadmap für Desktop- und Notebookprozesoren

11.02.2009 | 11:13 Uhr |

Intel investiert nicht nur in seine Fabriken, sondern zieht den 35-Nanometer-Produktionsprozess vor.

Intel will die Einführung von im 32-Nanometer-Prozess gefertigten Dualcore-Prozessoren für Desktops und Notebooks vorziehen, hat der Chip-Hersteller gestern auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Schon im vierten Quartal 2009 werden Chips für den Mainstream auf den Markt kommen, auf die bisher geplanten 45-Nanometervarianten will Intel verzichten. Die Laptop-Chips mit Codenamen Arrandale sollen die auf der Nehalem-Plattform aufsetzenden Auburndale-Prozessoren ersetzen, die Clarkdale genannten Desktop-Prozessoren folgen auf die jetzigen Havendale-CPUs. Von den 32-Nanometer-Chips verspricht sich Intel eine höhere Performace bei niedrigerem Energieverbrauch, zudem sollen die Kosten bei der Produktion sinken. Gerade im derzeit schwächelnden Laptop-Markt soll die neue Prozessorgeneration den Kunden Gründe für das Upgrade liefern, bei gleich bleibenden Taktraten mit besserer Leistung und längerer Akkulaufzeit. Die 32-Nanometerchips setzen auf der Westmere-Plattform auf, die im wesentlichen einer geschrumpften Nehalem-Architektur entspricht.

Der Analyst Jack Gold von J. Gold Associates lobt Intel für den Schritt, in Zeiten sinkender Nachfrage hätte das Unternehmen kaum Profit aus den derzeit entwickelten 45-Nanometer-Chips gezogen. Der radikale Schritt zur Westmere-Plattform käme zur rechten Zeit.

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