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3D-Drucker für zu Hause

07.05.2007 | 15:20 Uhr |

Ein amerikanisches Startup hat einen preiswerten 3D-Drucker für unter 1.000 US-Dollar angekündigt. Das Gerät soll in vier Jahren auf den Markt kommen, verspricht das Unternehmen.

© Desktop Factory

Das Startup Desktop Factory will die 3D-Drucktechnik in Privathaushalte bringen. Mit einem Druckgerät soll es möglich sein, Plastikteile anzufertigen. Der 3D-Printer verwendet dabei Nylon-Pulver, das in mehreren Schichten von jeweils 0,25 Millimeter Dicke zu dem gewünschten Objekt geschmolzen wird. Allzu groß dürfen die Gegenstände allerdings nicht sein: Mit dem Druckverfahren sind Objekte bis zu einer Größe von 12,5 x 12,5 x 12,5 Zentimeter möglich. Design-Vorlagen für die Objekte lädt man in Standard-3D-Formaten herunter.

In vier Jahren soll ein 3D-Drucker weniger als 1.000 US-Dollar kosten, sagte Bill Gross, Chef der Mutterfirma Idealab. In diesem Jahr soll ein erstes Modell zu einem Preis von rund 5.000 Dollar in den Handel kommen.

Derzeit finden 3D-Drucker vor allem in der Auto- und Flugzeugbranche Verwendung, um neue Designs zu testen. Die Firma 3D Systems beispielsweise bietet Drucker an, deren Preise zwischen 10.000 und 100.000 Dollar liegen. Das Unternehmen geht allerdings nicht davon aus, dass 3D-Drucker in absehbarer Zeit von privaten Verbrauchern genutzt werden. "Bei unseren Produkten handelt es sich um hochwertige Geräte für die Industrie. Ich sehe aktuell keinen Bedarf bei Endkonsumenten nach diesen Systemen", sagte Schaeffel von 3D Systems.

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