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3D Touch: iFixit gewinnt neue Erkenntnisse

14.10.2015 | 11:12 Uhr |

iFixit hat sich nach der Taptic Engine nun noch einmal genauer den Sensor für 3D Touch im iPhone 6S angesehen, mit erstaunlichem Ergebnis.

Wie funktioniert Apples 3D-Touch in iPhone 6S und iPhone 6S Plus eigentlich genau? iFixit hat das Display eines iPhone 6S komplett zerlegt und ist zu interessanten Erkenntnissen gekommen. Die Stärke des Drucks misst dabei ein kapazitativ arbeitender Sensor in einer am unteren Ende des Displays angebrachten Schicht. Diese ist entgegen Apples Behauptungen von der Rückbeleuchtung getrennt und lässt sich ohne Weiteres vom Display lösen, schreiben die Experten für Reparaturanleitungen bei iFixit . Eine wichtige Rolle spielt auch das Glas des iPhone, Corning hat dafür ein etwas biegsameres und geschmeidigeres Gorilla Glass entwickelt. Dieses dürfte Apple vorerst recht exklusiv haben. Zwar gibt es schon erste Spekulationen, auch Samsung werde eine verwandte Technik für das Galaxy S7 einführen, vor dem kommenden Frühjahr dürfte die Konkurrenz aber noch nicht so weit sein.

Unmittelbar nach Veröffentlichung des iPhone 6S (Plus) hatte iFixit die Geräte schon einmal zerlegt und entdeckt, dass die neue Taptic Engine Platz beansprucht, was zulasten der Größe und damit der Ladekapazität des Akku geht. Dank des effizienteren Chips kann Apple aber genau so lange Betriebszeiten angeben, wie es bei den Vorgängern der Fall ist. Unsere Praxistests haben die in etwa gleich bleibende Laufzeit bestätigt.

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