1178783

Intel enthüllt neue Mikroarchitektur Ivy Bridge

14.09.2011 | 06:27 Uhr |

Intel zeigt seine nächste CPU-Generation Ivy Bridge. Die Mikroarchitektur ist der Nachfolger von Sandy Bridge, auf den die aktuellen Core i3, i5 und i7 basieren. Ivy Bridge-CPUs werden erstmals mit den neuen 3D-Transistoren im 22-nm-Verfahren gefertigt.

Anfang 2011 stellte Intel seine aktuellen Core-Prozessoren der zweiten Generation mit der 32-nm-Sandy-Bridge-Architektur vor. Und noch immer sind nicht alle Prozessoren (beispielsweise Core i7-900-Serie , Xeon 5600 , Xeon E7-4800 ) mit Sandy-Bridge ausgestattet. Noch 2011 wird es einige neue Prozessoren von Intel auf Basis von Sandy Bridge geben. Anfang 2012 steht aber mit Ivy Bridge bereits die nächste CPU-Generation in den Startlöchern. Intels Ivy Bridge basiert auf Sandy Bridge, diese CPUs werden aber erstmal in der neuen 22-nm-Technologie mit 3D-Transistoren gefertigt. Bei den Ivy-Bridge-Prozessoren bleibt es auch beim 2-Chip-Design für die entsprechenden Plattformen. So wird der PCH für die Peripherie wie USB oder SATA weiterhin über das DMI-Interfache mit dem Prozessor verbunden. So gewährt Intel eigenen Aussagen zufolge auch die Abwärtskompatibilät zu Sandy-Bridge-Plattformen.

Verbesserungen gibt es bei Ivy Bridge im Core, dem Last Level Cache, der Grafik sowie im Speicher-Controller. Bei den Core-Erweiterungen integriert Intel zwei neue Security-Features. So gibt es den Digital Random Number Generator und die Supervisory Mode Execcution Protection . SMEP soll helfen, Escalation of Privilege (EoP) Sicherheitsattacken zu verhindern. Zu weiteren ISA-Erweiterungen zählen Verbesserungen wie REP MOVSB/STOSB sowie einen schnelleren Zugriff auf die FS - und GS-Base-Register . Außerdem beherrscht Ivy Bridge einen Befehl für Float16 Format Conversion .

Durch die Verringerung der Strukturbreite von 32 auf 22 nm kann Intel den Stomverbrauch der Ivy-Bridge-CPUs bereits weiter reduzieren. Zusätzlich gibt mit neue Powermanagement-Funktionen wie eine konfigurierbare TDP. Damit sind multiple TDP-Level bei einem Prozessor möglich. Insbesondere OEMs können stehen somit mit einem CPU-Modell mehr Optionen zur Verfügung. Dann gibt es Design-Optimierungen, um die Stromaufnahme im S3-Powermode zu reduzieren. Desweiteren implementiert Intel für das DDR-Speicher-Interface ein Power Gating. In Deep C States werden die I/O-Gatter mit Ivy Bridge nun abgeschaltet. Beim Speicher unterstützt Ivy Bridge LV-DDR3-DIMMs in den Mobile-Varianten der CPUs. Der Speicher lässt sich auf Wunsch mit Ivy Bridge-CPUs durch Overclocking auf bis zu 2133 MHz ansteuern. Ob die Standard-Geschwindigkeit wie bei Sandy Bridge bei 1333 MHz bleibt, oder 1666 beziehungsweise 1866 MHz angeboten werden, wird wohl erst bei der Vorstellung der Ivy-Bridge-CPUs bekannt gegeben.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1178783