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Hersteller reduzieren Produktion von 3D-Fernsehern

11.02.2016 | 13:57 Uhr |

Kinofilme in 3D sind beliebter denn je, 3D-Fernseher für daheim konnten sich dahingegen nicht so recht durchsetzen. Auch auf den diesjährigen Messen war 3D bisher kein großes Thema mehr. Dafür scheinen die Fernsehhersteller nun auf ein anderes Feature zu setzen.

Der erhoffte Durchbruch der 3D-Fernseher blieb bisher aus. Wie die International Business Times berichtet, wurde selbst auf der Anfang des Jahres stattfindenden CES, der Consumer Electronic Show, das Thema 3D kaum angesprochen. Stattdessen setzen die Hersteller nun auf Ultra-HD-Modelle.

Da Zulieferer berichten, dass Samsung keine neuen Aufträge für 3D-Brillen eingereicht haben, vermutet die GameStar , dass der Hersteller in diesem Jahr gar keine Entwicklung neuer 3D-TV-Modelle vorsieht. Auch LG Electronics scheint die Produktion von 3D-Fernsehern zu drosseln. Während 2015 noch 40 Prozent der LG-Fernseher mit einer 3D-Funktion ausgerüstet waren, sollen es in diesem Jahr nur noch 20 Prozent sein. Allerdings soll es sich laut LG bei diesen 20 Prozent um Premium-Produkte handeln.

Einer Marktforschung zufolge werden 3D-Fernseher erst dann beliebter, wenn „der Aufwand für Hersteller von Inhalten geringer wird und auch keine 3D-Brillen mehr benötigt werden“. Bisher galt vor allem das Problem, dass die Produktion von Fernsehsendungen mit 3D-Inhalten zu teuer waren und gleichzeitig eine zu geringe Nachfrage bestand, sodass sich Produzenten, wie beispielsweise die BBC, dazu entschlossen habe, derartige Formate einzustellen.

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