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54 Prozent aller Filme illegal im Netz erhältlich

21.04.2008 | 15:05 Uhr |

Nach den Ergebnissen der Studie "Available for Download" sind über die Hälfte aller neuen Kinofilme auch im Netz zu bekommen. Dennoch ist diese Zahl im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.

Das Internet ist der häufigste Schauplatz von Urheberrechtsverletzungen. Über 90 Prozent davon finden hier statt oder haben im Netz ihren Ausgangspunkt. Das stellt die "Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen", kurz GVU, in ihrem Jahresbericht fest. Die Studie Available for Download soll feststellen, wie viele der aktuellen Kinofilme auch als illegaler Download im Internet erhältlich sind.

Das Ergebnis: Im Jahr 2007 landeten 54 Prozent aller Kinofilme auch im Netz. Ein Jahr zuvor waren es noch 62 Prozent, 2005 waren es 65 Prozent. Untersucht wurden die 456 Kinofilme, die 2007 in Deutschland im Kino liefen. Besonders Blockbuster sind auch im Internet zu finden: Filme, die mehr als 50.000 Besucher am ersten Wochenende hatten, landeten zu 90 Prozent auch im Netz.

Die Studie wurde von der Kampagne "Respe©t Copyrights" in Auftrag gegeben, die wiederum von der "Zukunft Kino Marketing GmbH" stammt, einer Unterorganisation der deutschen Kinoverbände. Von ihr stammt auch die umstrittene Kampagne "Raubkopierer sind Verbrecher"

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