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64-Bit: Performance-Sprung für Microsoft Office 2016

23.08.2016 | 12:09 Uhr |

Microsoft Office 2016 ist jetzt erstmals als 64-Bit-Version zu haben, was bessere Performance und Stabilität verspricht.

Erstmals ist Microsoft Office 2016 als 64-Bit-Version zu haben, bisher war dies nur für Teilnehmer des Office-Insider-Programms möglich. Für die Mac-Version von Microsoft Office bedeutet dies einen großen Leistungssprung, waren 64-Bit-Versionen doch bisher nur für Windows-Anwender verfügbar. Die wichtigste Neuerung bei der Umstellung von 32-Bit auf 64-Bit-Versionen ist die Möglichkeit, mehr Arbeitsspeicher zu nutzen. Vor allem beim Umgang mit großen Dateien verbessert dies die Performance und Stabilität spürbar. Beim Bearbeiten von schmalen Word-Dokumenten fällt dies wohl weniger auf, Nutzer sehr großer Excel-Projekte sollten aber von dieser Leistungsverbesserung sehr profitieren. Ein Nachteil: Add-ins wie das Bibliographie-Plug-in Endnote müssen ebenfalls als 64-Bit-Version vorliegen , für Endnote gibt es bereits eine 64-Bit-Version als Beta. Nicht betroffen sind laut Microsoft nicht kompilierte Add-ins, die auf Javascript basieren, wie beispielsweise das Excel-Add-in Bubbles.

Die Barriererfreiheit eines Dokuments kann der Nutzer jetzt testen.
Vergrößern Die Barriererfreiheit eines Dokuments kann der Nutzer jetzt testen.

Nach einer Aktualisierung des Programms Auto-Update ist der Download der 64-Bit-Versionen von Outlook, Excel, Word, Power Point und One Note möglich. Für Teilnehmer am Office-Insider-Programm gibt es ebenfalls Updates.

Neue Funktionen

Das Update auf Version 15.25.0 bringt aber noch weitere Verbesserungen. So kann man in Excel, Word und Powerpoint jetzt unter der Registerkarte „Überprüfen“ die Barrierefreiheit eines Dokuments testen. Bei einem Power Point-Dokument bemängelt diese Funktion dann beispielsweise fehlende Beschreibungstexte bei Grafiken und Bilddateien. Exportiert man ein Word-Dokument

Ein Online-Dienst erstellt barrierefreie PDFs
Vergrößern Ein Online-Dienst erstellt barrierefreie PDFs

als PDF steht jetzt außerdem wahlweise die Erstellung eines für den Ausdruck oder elektronische Verteilung und barrierefreie Verteilung optimierten Dokumentes zur Wahl. Letzeres erstellt Word mit Hilfe eines Onlinedienstes. Neu bei One Note ist die bessere Unterstützung eines Stylus. Auf Wunsch kann das Notizenprogramm diesen automatisch als Zeichengerät oder Maus einbinden. Powerpoint unterstützt jetzt außerdem animierte Hintergrundbilder und das Update-Tool AutoUpdate kann die Updates erstmals ohne Eingabe des Nutzerkennworts installieren.

Von mehreren Verbesserungen profitiert Outlook: Gibt man in den Textkörper einer E-Mail oder einem Kalendereintrag das @-Symbol und einen Namen ein, wird dieser E-Mail-Empfänger automatisch als Empfänger der E-Mail übernommen. Das funktioniert aber nur bei Office 365-Abonnenten. Neu ist für Office 365-Nutzer außerdem die Anzeige vereinfachter Zusammenfassungskarten in Reisebestätigungen und E-Mails zur Paketzustellung.

Zusätzlich korrigiert das Update eine Sicherheitslücke . Angreifer war mit Hilfe eines präparieren Office-Dokuments die Ausführung von Code möglich.

Verfügbar sind die Updates über die App AutoUpdate oder die Microsoft Homepage.

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