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7. Dezember: Da wäre noch eine Sache

07.12.2014 | 00:00 Uhr |

Das erste "One more thing" auf einer Keynote war gar kein Produkt - sondern etwas Wesentlicheres.

Im Januar 1998 hatte Steve Jobs zur Macworld Expo in San Francisco wenig Neues zu zeigen. Wie auch? Die wesentlichen Neuerungen hatte es schon im November zuvor gegeben, genauer gesagt am 10. November 1997. Das Internet, wie wir es heute kennen, war noch jung an jenem Montag, als Apple zu einer Pressekonferenz einlud.

Antwort zur Frage vom 6. Dezember

Seit Version 4 heißt das iPhone-OS nur noch mehr iOS. Der Grund ist banal: Seit den Zeiten der Version 3.2 läuft auch das iPad unter dem mobilen Betriebssystem. Apple hatte freilich noch im März 2010 zur Vorstellung von iPhone-OS 4 geladen, das dann später den Namen iOS 4 bekam.

Was man genau mit diesem Internet anfangen konnte, war damals noch völlig offen. Zwar nutzten bereits einige Verlage das World Wide Web als neuen Kanal, um ihre Inhalte anzubieten und auch Newcomer machten erste erfolgreiche Geschäfte. Während Amazon zu der Zeit aber hauptsächlich noch Bücher verkaufte, waren Computer und Zubehör am Besten noch im Fachhandel zu haben.
Apple hatte in den Jahren zuvor mit seiner unübersichtlichen Produktpalette im Markt massiv an Boden verloren - und schließlich Milliarden von US-Dollar. Apple reagierte mit einem eigenen Store im Internet. Zunächst waren nur in den USA Rechner und Peripherie von Apple zu haben, doch machte sich Apple allmählich vom Handel unabhängig. Was eine schlechte Nachricht für Fachhändler war, aber eine gute für Apple: Denn in den großen Handelsketten wie Best Buy oder hierzulande Saturn/Media Markt führte der Mac allenfalls ein Schattendasein.
 
Der Apple Store verkaufte nicht nur alten Wein in neuen Schläuchen, mit einer neuen Rechnergeneration läutete Apple den Start seines eigenen Kanals ein. Der Power Mac G3, die dritte Generation des PowerPC-Mac, kam zwar noch in den traditionellen beigen Gehäusen als Desktop oder Tower, das Innenleben des G3 war von einer derartigen Brillanz, dass Apple zurecht wieder die technologische Führung im Markt beanspruchen konnte. 14 Monate später bekam der G3 dann auch endlich ein spektakuläres Gehäuse, unter dem Codenamen Yosemite (!) brachte Apple den G3 in unverwechselbarer blau-weißer Anmutung.
 
Was das aber mit der Macworld-Keynote im Januar darauf zu tun hatte? Eine ganze Menge! Vor allem hatte Jobs ein paar Neuigkeiten zum System mitgebracht, etwa das Update auf Mac-OS 8.1 oder Quicktime 3.0. Microsoft kündigte Office 98 an, Folge des im Sommer 1997 in Boston verkündeten Deals (am 9. Dezember mehr dazu...). Aber der wichtigste Punkt war die Nachricht, dass Apple wieder in die Gewinnzone gekommen sei. Jobs hatte sich die gute Nachricht für den Schluss aufgehoben und ließ sie beinahe lapidar fallen. Mit Worten, die zur Legende wurde: „There is one more thing.“
 

 
 
Jobs nahm aus diesem Auftritt nicht nur die Floskel „one more thng“ für viele spätere Keynotes mit, sondern was noch?
 
1.)   Den Vollbart
2.)   Jeans, Rolli und Sneakers
3.)   Die Präsentationssoftware Keynote
 
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