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7. Dezember: Powerbook 5300

07.12.2013 | 00:01 Uhr |

Mit viel Vorschusslorbeeren ging das Powerbook 5300 an den Start, erwies sich aber als brandgefährlich für Apples Ruf.

Es sollte ein Meilenstein in der Geschichte der mobilen Computer werden. Mit dem Powerbook 5300 brachte Apple im August 1995 erstmals ein Notebook auf Basis des damals brandneuen Power-PC-Chips heraus. Die Idee war gut und die technischen Daten viel versprechend (Aktiv-Matrix-TFT-Farbbildschirme mit bis zu 10,4 Zoll bei 800 mal 600 Pixel, zwei Batterieschächte, bis zu 64 MB RAM). Die CPU, eine Motorola PPC603e, war für damalige Verhältnisse rasant unterwegs. Die Standardmodelle liefen im 100-MHz-Takt, das Topmodell, das 5300ce kam gar auf 117 MHz. Aber was Apple dann tatsächlich auslieferte, war gelinde gesagt eine Katastrophe. Es gab von Anfang an Probleme. Die verwendeten Materialien waren minderwertig – die Geräte klapperten und fielen auseinander, die Fertigung fiel durch hohe Qualitätsstreuung auf. Das führte dazu, dass ein Großteil der Geräte so genannte DOA-Fälle waren: Dead on arrival, also schon direkt nach der Auslieferung funktionsuntüchtig. Die Rechner starteten gar nicht erst. Zudem stellten sich die Batterien als gefährlich heraus, es gab wiederholt Fälle von spontaner Selbstentzündung. Außerdem fehlte ein internes optisches Laufwerk. Alles in allem war das Powerbook 5300 maßgeblich am großen Imageverlust Apples Mitte der neunziger Jahre beteiligt. Erst das im Oktober 1996 eingeführte Powerbook 1400 konnte wieder auf die gewohnt hohe Apple-Qualität aufsetzen. Allerdings hatte das Powerbook 5300 im Jahre 1996 noch einen großen Auftritt im Kino: Im Film Independence Day nutzte Schauspieler Jeff Goldblum ein solches Modell, um einen Computervirus ins Mutterschiff der bösen Aliens einzuschleusen und damit die Welt zu retten.

Antwort vom 6. Dezember

Erfahrene Quizzer beherzigen die Faustregel: Gilt es einen Betrag zu schätzen ist bei drei gegebenen Antworten meist der mittlere richtig. Meist. Denn gestern war der richtige Betrag von 4,26 Milliarden US-Dollar für den Umsatz von Apples Spate „iTunes, Software & Services“ im vierten Quartal 2012/2013 der höchste unter den angegeben. Der mittlere Wert von 3,5 Milliarden US-Dollar war der Umsatz im Vorjahresquartal, den dritten Wert haben wir so gewählt, dass alle Indizien auf den mittleren Wert hinwiesen. Erfahrene Macwelt-Quizzer haben den Betrag korrekt recherchiert und sind in unserem Beitrag zu Apples letzter Bilanz vom 29. Oktober fündig geworden...

 
Die Frage:
 
Im Jahr 2006 reagierte Apple rechtzeitig auf Probleme mit in Powerbooks verbaute Batterien und tauschte die Akkus von 12- und 15-Zöllern aus. Wer war der Hersteller der fehlerhaften Batterien?
 
a.     Varta
b.     Samsung
c.     Sony
 
Wer die Antwort weiß, kann sich bis heute um 23.59 Uhr in unser Gewinnspielformular unter http://leseraktion.macwelt.de/advent07 eintragen und ist in der Verlosung für den heutigen Preis.
 

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