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8. Dezember: Einer plaudert immer zu früh

08.12.2014 | 00:00 Uhr |

Apple-Keynotes leben vom Überraschungseffekt. Wenn jemand zu früh plaudert, gefällt das nicht immer.

Steve Jobs muss an jenem 7. Januar 2002 ernsthaft sauer gewesen sein. Schon seit den letzten Tagen des Jahres 2001 hatte Apple auf seiner Website durch Andeutungen über einen neuen iMac hohe Erwartungen an die Macworld Expo in San Francisco geschürt. Die Zeit des Röhrenmonitors ging zu Ende und dass der neue All-in-one mit einem TFT-Monitor aufwarten würde, war Konsens in der Szene. Zuhauf waren Renderings im noch jungen Internet unterwegs, die alle etwas gemeinsam hatten: Der darauf fantasierte iMac sah vor allem wie ein Flachbildschirm aus, der sich in diesen Jahren immer mehr in den Büros der Welt durchsetzte. Die Fantasie der Renderer war beschränkt und anders als heute sickerten von Zulieferern keine unscharfen Fotos neuer Gehäuse oder Platinen durch. So konnte Apple selbstbewusst auf seine Website schreiben und damit ohne Nennung des Produktnamens den neuen iMac meinen: „Beyond rumorsites. Way beyond“.
 
 

Die Antwort zur Frage vom 7. Dezember

Blue Jeans, schwarzer Rollkragenpullover und Turnschuhe: Von diesem Outfit ging Steve Jobs bei Keynotes nicht mehr weg. Mit einer einzigen Ausnahme, im Februar 2000 auf der Macworld Expo in Tokio. Der dichte Vollbart war aber auch schon 1998 ab und die Präsentationssoftware Keynote entwickelte Apple erst später, zunächst exklusiv für Apple-Keynotes...
 

Die Macworld Expo ließ Apple vom Veranstalter IDG World Expo extra um einen Tag, den nämlichen Montag verlängern. Es gebe ja den Messebesuchern so viel zu zeigen und zu erzählen, dass man nicht mehr bis zum üblichen Dienstag in der ersten kompletten Kalenderwoche des neues Jahres mit der Keynote warten könne – und dann das. Der kanadische Ableger des Time Magazine hatte schon am Sonntag, den 6. Januar, versehentlich das Titelbild ihrer jüngsten Ausgabe online gestellt – auf dem Steve Jobs stolz mit einem neuen Rechner zu sehen war, der, der, ja was? Der eine „Halbkugel mit Flachbildschirm“ war – wie wir recht ausgeschlafen in unserem Morgenmagazin am Tag der Keynote berichteten. Zwar entfernte Time das Bild schon bald – es machte jedoch so weit die Runde, so dass für viele die Überraschung weg war.  Offenbar war nun aber auch, warum Apple die Keynote vorverlegte – das Time Magazine mit dem iMac G4 auf dem Titel sollte am Dienstag erscheinen. Time musste für den technischen oder administrativen Fehler bezahlen – in Form von Naturalien, denn eilig ließ Apple unter jeden Sitz im Auditorium des Moscone Centers ein Exemplar der Zeitschrift kleben. So hatte das Keynote-Publikum gleich etwas Handfestes von diesem Fehler.
 

 
 
Schon zuvor hatte Apple die Besucher einer Macworld-Expo-Keynote mit einem Geschenk beglückt, das unter die Sitze geklebt war. Das war zur Macworld Expo in New York im Sommer 2000 nämlich?
 
1.)   Die Apple Pro Mouse
2.)   Die Apple Mighty Mouse
3.)   Die Apple Magic Mouse
 
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