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8. Dezember: Macintosh IIci

08.12.2013 | 00:00 Uhr |

Der Mac wird bald 30 – und ist somit älter als unser jüngstes Redaktionsmitglied. Wir haben unserem Volontär mal einen richtig alten Rechner gezeigt.

Als Kollege Peter Müller mit dem Vorschlag um die Ecke kam, ich solle doch ein paar Zeichen zum Macintosh IIci für unseren Adventskalender tippen, habe ich mich gefragt: Was will der von mir? Der Macintosh IIci selbst wurde erstmals im Jahr 1989 verkauft, ich wurde gerade mal drei Jahre vorher geboren. Damals war Deutschland noch ein geteiltes Land! Wie soll jemand, dessen ältester Mac ein Slot-loading iMac G3 ist, ein so altes, mittlerweile gar nicht mehr Apple-mäßiges Gerät vorstellen? Um nicht komplett im Trüben zu fischen, bat ich unseren Testcenter-Chef Chris Möller, mir die Kiste mal in unserem Hardware-Fundus zu zeigen, damit ich ein Gefühl dafür bekomme, womit ich es eigentlich zu habe.

Entsetzt mussten wir feststellen, dass wir „nur“ den Vorgänger, den Macintosh IIcx, griffbereit hatten. Nicht weiter schlimm, denn mal abgesehen vom deutlich leistungsfähigeren Innenleben des Mac IIci waren beide Geräte baugleich. Graue und unscheinbare Kisten, so weit weg vom heutigen Charme des Apple-Industriedesigns, dass man meinen möchte, die Trümmer kämen von einer anderen Firma. Aber der IIci war ein echter Mac. Und schnell wurde mir klar, warum: Einmal geöffnet, offenbarte sich ein bis ins Detail ausstaffiertes Innenleben mit wechselbaren Komponenten – und das wie bei seinem Vorgänger ganz ohne Schrauben. Nimmt man das Logic-Board heraus, blitzen darunter die Unterschriften der beteiligten Produktdesigner hervor.

Antwort vom 7. Dezember

Sony hatte im Jahr 2006 ein Problem mit Batterien, die zuerst in Notebooks von Dell auftraten, dann aber auch in 12- und 15-Zoll-Powerbooks sowie dem iBook. Akkus waren damals noch leicht auszutauschen, nicht wenige freuten sich zu einem Zeitpunkt über eine völlig neue Batterie, als das Originalbauteil allmählich nachließ. Von einer spontanen Selbstentzündung  eines Powerbooks oder iBooks wurde nichts bekannt.

Lebte lange und erfolgreich
 
In freier Wildbahn ist der mittlerweile 24 Jahre alte Macintosh IIci kaum noch zu finden. Und das, obwohl der IIci eines der kommerziell erfolgreichsten Mac-Modelle aller Zeiten war. In seiner Verkaufszeit zwischen 1989 und 1993 galt er als das „Arbeitstier“ unter den Macs und war vor allem bei Firmen und Institutionen beliebt – trotzt des happigen „Einstiegspreises" von knapp 6500 US-Dollar. Bis zum Erscheinen des Macintosh IIfx war er sogar der schnellste verfügbare Mac. Doch was machte die unscheinbare Kiste so besonders? Das dürften wohl primär zwei Dinge gewesen sein: einmal das bereits erwähnte modulare Steckprinzip der internen Komponenten, dass sich der IIci mit seinem Vorgänger IIcx teilte.
 
Außerdem konnte der IIci sowohl gestellt als auch gelegt werden und ermöglichte dadurch ein flexibleres Schreibtischlayout. Der entscheidende Aspekt dürfte aber wohl die Tatsache gewesen sein, dass Apple mit dem Macintosh IIci den ersten Mac vorstellte, der 32-Bit-clean war – in Vorbereitung auf die System-Software 7, die softwareseitig die Weichen auf 32-Bit stellte. Das Arbeitstier wurde also im wahrsten Sinne des Wortes zum Vorreiter für Generationen späterer Macs. Auch für die, die ich selber noch benutzen konnte.
 
  Die Frage:
 
Im Jahr 1989 stellte Apple auch seinen ersten tragbaren Computer vor, den Mac Portable. Wobei tragbar relativ war, wog das Gerät stolze sieben Kilo. Was machte es so schwer?
 
a.     Der Bleisäure-Akku
b.     Die 20-MB-Festplatte mit sieben Platin-Plattern
c.     Der 8-Zoll-CRT-Monitor
 
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