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900.000 US-Dollar Strafe für Spammer

27.03.2006 | 12:40 Uhr |

Die bisher höchste Strafe für das Versenden unerwünschte Werbemail muss das Marketing-Unternehmen Jumpstart Technologies LLC in San Francisco zahlen.

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Die Fair Trade Commission (FTD) verurteilte die in San Francisco beheimatete Firma zu einer Strafe von 900.000 US-Dollar. Gemäß des Gesetzes CAN-SPAM darf Jumpstart keine weiteren Marketing-Aktivitäten dieser Art verfolgen. Laut FTD sammelte das im Direkt-Marketing tätige Unternehmen über Jahre hinweg E-Mail-Adressen, um sie an Dritte weiter zu verkaufen. Kommerzielle E-Mails habe Jumpstart in einer Marketing-Aktion als private Nachrichten getarnt, wirft die FTD zudem vor. In einer Art Schneeballsystem habe die Firma Kinoeintrittskarten denjenigen versprochen, die fünf E-Mail-Adressen ihrer Freunde und bekannten angaben. Jenen habe Jumpstart nun Werbung mit dem Absender des Freundes an das elektronische Postfach geschickt und in die Betreffzeile irreführende Ansprachen wie "Fröhlicher Valentinstag!" oder "Ein gutes neues Jahr" gesetzt.

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