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ABI Research: Apple hat bei 64-Bit-Chips die Nase vorn

12.03.2014 | 10:31 Uhr |

Die Marktforscher von ABI Research rechnen damit, dass noch einige Jahre Apple die meisten Geräte mit 64-Bit-Chips dominieren wird.

Seit Ende 2013 verbaut Apple den 64-Bit-fähigen A7-Chip in iPhone 5S , iPad Air und iPad Mini Retina , erst in der zweiten Jahreshälfte 2014 wird es Android-Geräte mit 64-Bit-CPUs geben. Apple wird seinen zeitlichen Vorsprung daher noch lange in Marktanteile ummünzen können. Nur 20 Prozent der bis Ende des Jahres ausgelieferten 182 Millionen 64-Bit-Chips werden in Android-Geräten verbaut sein, schätzen die Experten von ABI Research. Bis 2018 wird sich die Situation ändern, dann sollten 60 Prozent der 1,12 Milliarden 64-Bit-Chips in Android-Geräten arbeiten, 30 Prozent in Apples Smartphones und Tablets sowie neun Prozent in Geräten mit Windows-Betriebssystem. 64-Bit-Chips können mehr als 4 GB Arbeitsspeicher ansprechen, was zur Zeit aber keinen Vorteil bedeutet: Mehr als 1 GB RAM ist in keinem Tablet oder Smartphone enthalten. Vorteile bietet die 64-Bit-Architetur aber schon jetzt bei Aufgaben, die eine hohe Prozessorleistung benötigen, etwa Videoanzeige, Kompression und andere. Wie vor etlichen Jahren im PC-Bereich werden sich auch die Smartphone- und Tablet-Plattformen nach und nach der 64-Bit-Architektur zuwenden. Während jedoch Apples iOS bereits mit 64 Bit umgehen kann, gibt es bisher nur eine 64-Bit-Variante von Android für x86-Prozessoren, die sich im Markt noch schwertun. Eni 64-Bit-Android für die ARM-Architektur, auf der auch der A7 von Apple aufbaut, dürfte jedoch in Arbeit sein, obwohl Google keinerlei Zeitpunkt einer Veröffentlichung nennt.

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