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AMD erhält Vorladung

04.12.2006 | 13:38 Uhr |

Das US-Justizministerium untersucht den Markt für Grafikkarten und -prozessoren. In diesem Zusammenhang hat das Unternehmen AMD eine Vorladung erhalten.

Nach einem Bericht der Macworld erhebt das Ministerium bislang keine Vorwürfe gegen das Unternehmen. AMD wolle das Justizministerium in der Untersuchung unterstützen, sagte ein Sprecher des Unternehmens.

Bislang ist unklar, was genau der Gegenstand der Untersuchungen ist. Branchenkenner gehen davon aus, dass das US-Ministerium mögliche Preisabsprachen aufdecken möchte. Es hatte in der Vergangenheit bereits Hersteller von DRAM-Speicherbausteinen abgemahnt, die illegale Preisabsprachen getroffen hatten. Samsung, Hynix, Elpida Memory sowie Infineon mussten Geldstrafen in Höhe von mehreren Millionen US-Dollar zahlen.

Erst im Oktober 2006 hatte AMD den Grafikchip-Produzenten ATI aufgekauft.

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