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AMD tritt mit Spider gegen Intel an

21.11.2007 | 13:13 Uhr |

AMD (Advanced Micro Devices) hat am Montag einen neuen Mikroprozessor freigegeben und damit eine entscheidende Lücke in der Produktlinie des angeschlagenen Chip-Herstellers geschlossen. Der neue Phenom Prozessor ist ein Quad-Core Prozessor, damit hat AMD seinen eigenen Chip ein Jahr nach der Einführung der Vier-Kern-Prozessoren von Intel.

Zusätzlich zu diesem neuen Prozessor stellt AMD eine neue Plattform namens Spider vor, die eine Reihe neuartiger Silizium-Komponenten enthält. Neben dem neuen Phenom Prozessor mit ATI Radeon HD 3800 Graphik-Beschleuniger enthält Spider auch ein Chipset zur Unterstützung von Kern-PC-Fuktionen. Spider ist das erste konkrete Produkt aus der 5,4 Milliarden-US-Dollar-Übernahme der kanadischen Graphik-Firma ATI durch AMD. „Dies ist ein gutes Beispiel für die Integration von AMD und ATI“, verkündete ein Pressesprecher von AMD. „Spider ist unsere erste neue Plattform, die Komponenten von beiden Firmen enthält“. Die Aktien von AMD sind kürzlich um 6,55 Prozent (oder 79 US Cents) auf 11,28 US-Dollar gefallen. Insgesamt haben die Anteile seit Mitte Juli ein Drittel ihres Wertes verloren. Mit Beginn der Weihnachts-Saison hofft AMD die Spider Plattform im Spielemarkt unterzubringen. Auch PC-Enthusiasten werden Interesse zeigen: Nach Aussage von AMD ist die Neuentwicklung eine Verbesserung im Bereich Leistung und Energie-Effizienz und unterstützt das Einsetzten von bis zu vier Grafikkarten in Desktop-Rechnern.

Info: AMD

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