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AOL Deutschland plant Stellenabbau

18.12.2006 | 10:59 Uhr |

AOL Deutschland plant einen Abbau von bis zu 140 Stellen.

Charles Fränkl, AOL Deutschland
Vergrößern Charles Fränkl, AOL Deutschland

Von den 250 Stellen in Deutschland seien 130 bis 140 gefährdet, schreibt die Wirtschaftswoche. Das Internet-Zugangsgeschäft hatte AOL Deutschland bereits an Hansenet, ein Tochterunternehmen der Telecom Italia, verkauft. 1.250 der ursprünglich 1.500 Mitarbeiter wechselten damit zu Hansenet.

Der AOL-Deutschland-Chef Charles Fränkl möchte den Online-Dienst zu einem reinen Internet-Portal umbauen. "Doch es gibt derzeit kein Portal in Deutschland, das 250 Mitarbeiter ernähren kann“, zitiert die Wirtschaftswoche einen AOL-Manager. Außerdem würden Verwaltungsfunktionen auf der Europa-Ebene oder in der US-Zentrale gebündelt. Das Unternehmen bestätigte, dass ein Stellenabbau geplant sei. Wie viele Mitarbeiter entlassen werden sollen, sagte das Untenehmen jedoch nicht.

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