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AOL klagt gegen Spam-Verursacher

15.04.2003 | 14:33 Uhr |

Washington (dpa) - Der Onlineriese AOL geht mit einer Reihe von Klagen gegen immer mehr um sich greifende unerwünschte Werbe-Mails im Internet vor. Wie die "Washington Post" heute berichtete, reichte AOL Klagen gegen mehr als ein Dutzend Unternehmen undEinzelpersonen ein, die bis zu eine Milliarde unerwünschte E-Mails an AOL-Kunden versandten.

Das Unternehmen sah sich nach Angaben der Zeitung zu dieser Handlungen gezwungen, nachdem in den USA mehr als acht Millionen Beschwerden von Kunden gegen die so genannten Junk-Mails eingingen.

In den unerwünschten Mails wird Werbung für Internet-Pornoseiten, ungewöhnliche Finanzierungsmodelle oder Schönheitsoperationen gemacht. In den USA hatte AOL als größer Internetprovider des Landes bereits mehrere Versuche unternommen, gegen diese Werbung vorzugehen. So können die Kunden nun die Adressaten der unerwünschten Mail melden und blocken lassen. Die Versender der Massenmails können dies aber leicht umgehen, indem sie ihre Absenderadressen ändern.

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