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iListen Deutsch stark verbessert

27.09.2005 | 12:14 Uhr |

An der aktuellen Versionsnummer 1.6.8 hat sich nichts geändert - aber unter der Haube spürt man deutliche Verbesserungen am bislang wenig zufrieden stellenden Diktierprogramm von Macspeech.

Das seit einiger Zeit von Application Systems Heidelberg in Deutschland vertriebene Diktierprogramm iListen machte bisher wenig Freude - trotz einer guten Spracherkennung funktionierte vieles nicht, wie man es von einem ausgereiften Spracherkennungsprogramm erwarten würde, siehe dazu unseren Test in Macwelt 3/2005. Nun hat der Heidelberger Distributor selbst Hand angelegt und die Software spürbar überarbeitet. Unter anderem funktionieren jetzt elementare Befehle zum Öffnen oder Schließen des Fensters mit den Sprachbefehlen. Das Korrekturfenster beim Diktat reagiert nun geschmeidiger. Und endlich unterstützt iListen das sprachgesteuerte Öffnen aktueller Mac-OS X-Programme wie Safari, Spotlight oder Apple Mail. iChat dagegen fehlt im Gegensatz zu MSN Messenger noch, und iTunes öffnet man mit dem indirekten Befehl "Öffnen Musikwiedergabe". Auch im Diktat funktionieren jetzt Befehle wie "Wort löschen". Andere Anordnungen wie "Rückgängig machen" oder "Vergiss das" versagen in unserem ersten Durchlauf leider noch den Dienst. Ebenso wenig klappt nach wie vor die Analyse von Dokumenten im Textformat - die aufgenommenen neuen Wörter stehen anschließend im Diktat nicht zur Verfügung. Ferner müssen Anwender von iListen weiterhin auf die neue deutsche Rechtschreibung verzichten. Dennoch ist dies auf den ersten Blick ein Update, das iListen zu einer deutlich Alltags tauglicheren Lösung macht. Die neue Programmversion ist für Anwender von iListen 1.6 kostenlos, auch der Download vom FTP-Server funktioniert jetzt ohne Probleme. iListen Deutsch kostet neu inklusive Headset 250 Euro.

Info: Application Systems Heidelberg

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