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AT&T bestimmt den Preis, Apple die Bedingungen

19.02.2007 | 08:11 Uhr |

Bei dem Deal mit dem Netzbetreiber Cingular Wireless hat Apple offenbar wieder einmal viel Handlungsgeschick spielen lassen. Um einen Exklusiv-Deal für den Verkauf des iPhones zu bekommen, soll Cingular, mittlerweile in AT&T umbenannt, Apple einige Zugeständnisse gemacht haben.

Bei dem Deal mit dem Netzbetreiber Cingular Wireless hat Apple offenbar wieder einmal viel Handlungsgeschick spielen lassen . Umeinen Exklusiv-Deal für den Verkauf des iPhones zu bekommen, soll Cingular, mittlerweile inAT&T umbenannt, Apple einige Zugeständnisse gemacht haben. Auffällig istbeispielsweise, dass das iPhone kein Branding des Netzbetreibers aufweist und nur in Apple- undAT&T-Stores verkauft werden soll. Aber auch die Berichte über eine Beteiligung Apples am Gewinndurch Neukundenverträge durch das iPhone scheinen zu stimmen; auch das Wall Street Journalwill davon erfahren haben. Die Praktik, einen Handy-Hersteller am Gewinn zu beteiligen, sei bisherunüblich gewesen, Verizon Wireless habe diese Konditionen in den Verhandlungen mit Applebeispielsweise abgelehnt. Bei der Gestaltung des Preises für Endkunden scheint AT&T aberrelativ freie Hand zu haben: In einer Umfrage der Marktforscher von Pinecone Research tauchteine Werbeanzeige auf , in der AT&T das iPhone für 299 beziehungsweise 399 US-Dollarvorstellt - 200 Dollar weniger als der Preis, den Apple zur Macworld nannte. AT&T scheint alsomit dem Gedanken zu spielen, das Apple-Handy stärker zu subventionieren.

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