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AT&T torpediert Apple „versehentlich“

04.12.2007 | 08:49 Uhr |

Die offizielle Ankündigung eines G3 iPhones durch den Geschäftsführer von AT&T könnte eine teure Bescherung für Apple sein, schreibt der technische Autor Robert Cringely in Mac NN.

Die Nachricht von Randall Stephenson, dass ein G3 iPhone in 2008 verfügbar sein wird, könnte viele Kunden jetzt vom Kauf und insbesondere auch vom Abschließen des notwendigen Zweijahresvertrags mit AT&T abschrecken. Der Verlust könnte AT&T bis zu eine Million Kunden kosten und somit sich auf bis zu eine Milliarde US-Dollar summieren.

Cringely vermutet, dass AT&T mit diesem Seitenhieb auf die Gerüchte reagiert, dass Apple wie Google für das neue 700 MHz Netzwerk bieten wird. Damit können reine Daten-Dienste für Computer angeboten werden, aber genauso gut kann es auch für das Protokoll Voice over IP (VoIP) über das iPhone genutzt werden. Damit wäre trotz exklusiven Fünfjahresvertrags mit Apple AT&T aus dem Rennen. AT&T bietet übrigens gezielt kein VoIP im eigenen Netzwerk an, da mit einem Vertrag zur unbegrenzten Datenübertragung dann beliebig viele kostenlose Telefongespräche möglich sind.

AT&T selbst nimmt an der Auktion um das 700 MHz-Netzwerk nicht teil. Laut Cringely müsste AT&T mit Preisen bis zu 10 Milliarden US-Dollar rechnen, um dort gegen Apple, Google oder weitere Interessenten mitbieten zu können.

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