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T-Mobile-Kunden in den USA dürfen mit iPhone nicht vor 2012 rechnen

22.03.2011 | 07:32 Uhr |

Mit der Übernahme der Telekom-Tochter T-Mobile USA durch den Konkurrenten AT&T entsteht in den USA der größte Mobilfunkprovider - so denn die Regulierungsbehörden die Akquise genehmigen

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Einen schnellen Zusammenschluss dürfen Kunden von T-Mobile USA aber nicht erwarten, stellt das Unternehmen auf seiner Website klar. Erst in etwa zwölf Monaten könne die Fusion abgeschlossen, bis dahin werde T-Mobile in den USA auch das iPhone nicht anbieten können. AT&T hatte über drei Jahre die exklusiven Vertriebsrechte am iPhone in den USA, bis Apple Anfang des Jahres eine Version für den auf den Funkstandard CDMA setzenden Provider Verizon auf den Markt brachte. Die iPhone -Absage für T-Mobile hat laut Provider technische Gründe: Obwohl AT&T und T-Mobile USA beide auf GSM/UMTS setzen, arbeiten die Funknetze der beiden Provider bisher auf unterschiedlichen Frequenzbändern. AT&T will die T-Mobile-Geräte nun vom 1700-MHz-Band auf die von AT&T für 3G genutzten Bänder mit 850 Mhz und 1900 Mhz umstellen. Das 1700 MHz-Band würde dann frei für LTE . Ein gemeinsames Netz auf Basis des Mobilfunkstandards der vierten Generation LTE werde laut T-Mobile USA 95 Prozent der US-Bürger erreichen, kein Konkurrent könne eine ähnlich hohe Abdeckung vorweisen,

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