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ATI-Grafikkarte womöglich schuld an iMac-Defekt

09.11.2007 | 11:47 Uhr |

Offenbar haben einige Besitzer eines iMac der Aluminium-Baureihe immer noch Probleme mit der Darstellung von grafikintensiven Anwendungen auf ihrem Rechner.

AppleInsider vermutet nun, dass sich hinter den einfrierenden Displays ein handfester Fehler in der Hardware befinden könnte: Die Grafikkarten der aktuellen iMacs könnten zu heiß werden und damit für den Ausfall des Gerätes sorgen.

Als Indiz dafür sieht das Mac-Portal unter anderem den Bericht eines Anwenders, dessen Rechner erst wieder funktionierte, nachdem Apple den ATI Radeon HD Video-Chip ausgetauscht hatte. In den Apple-Foren berichten betroffene Anwender auch davon, dass der Fehler mit der Installation von Mac OS X 10.5 häufiger auftrete - das könnte daran liegen, dass das neue System mehr Last auf die Grafikkarte auslagert.

Erst ein Schritt zurück auf Mac OS X 10.4 kann in manchen Fällen helfen, das kürzlich von Apple veröffentlichte iMac Software Update 1.2.1 bleibt bei vielen Anwendern hingegen ohne Wirkung. Der Computerhersteller aus Cupertino hat bislang noch keine offizielle Lösung für das Problem parat.

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