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AVM kündigt private Fritz-Cloud an

26.07.2013 | 10:18 Uhr |

Private Daten sicher zuhause speichern und von überall geschützt darauf zugreifen – die Fritz-Box von AVM will das mit den neuen Diensten Fritz-NAS und My-Fritz möglich machen.

Fritz-NAS speichert Daten wie Bilder, Musik oder Videos des Nutzers auf einem an der Fritz-Box angeschlossenen Speichermedium. Innerhalb des Heimnetzes können verschiedene Nutzer mit Smartphone, Tablet oder Notebook auf die Fritz-NAS-Daten zugreifen. Der Speicherplatz am Fritz-NAS ist mit USB-Speichermedien wie USB-Festplatten oder -Sticks beliebig erweiterbar, beschreibt der Anbieter die neue Option für die private Cloud.

Mit My-Fritz könne man dann auch unterwegs über Smartphone, Tablet (Android oder iOS) oder PC und Mac jederzeit über das Internet auf die Fritz-Box und die mittels Fritz-NAS gespeicherten Daten zugreifen. Dies soll auch auf die Anrufliste, Sprachnachrichten und Einstellungen der Fritz-Box möglich sein.

Hersteller AVM betont , dass die persönlichen Daten dabei immer und ausschließlich auf der Fritz-Box gespeichert bleiben. AVM habe keine Kenntnisse über die verwendeten Passwörter und keinerlei Zugriff auf die private Cloud. Die Datenhoheit liege beim Fritz-Box-Besitzer. Er allein bestimme, wer einen kennwortgeschützten Zugang zu den Daten erhält. Auch der Zugriff mit My-Fritz auf die Daten an der Fritz-Box erfolge sicher verschlüsselt mit dem anerkannten Sicherheitsstandard HTTPS. Dabei können laut Hersteller mehrere Fritz-Box-Geräte an einem My-Fritz-Konto angemeldet werden. Die private Cloud ist in aktuellen Fritz-Box-Modellen wie beispielsweise Fritz-Box 7390, 7360 und 3390 enthalten, heißt es bei AVM weiter.

Der Dienst My-Fritz ist laut AVM für alle Fritz-Box-Kunden kostenlos.

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