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Keine Angst vor unberechtigten Mahnungen

17.01.2011 | 07:12 Uhr |

Verbraucher sollten sich von unberechtigten Mahnungen dubioser Internet-Firmen nicht einschüchtern lassen

Justizministerium will gegen rechte Internetadressen vorgehen
Vergrößern Justizministerium will gegen rechte Internetadressen vorgehen

"Schock-Rechnungen müssen Betroffene nicht bezahlen", sagt Rechtsexpertin Kathrin Körber von der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Habe der Empfänger keinen Vertrag mit dem Unternehmen abgeschlossen, sei er auch nicht zur Zahlung verpflichtet.

Immer wieder würden Rechtsanwälte im Auftrag von fragwürdigen Firmen Abmahnungen für angebliche Abo-Verträge verschicken. Diesen Forderungen sollte per Einschreiben mit Rückschein oder mit Einwurf-Einschreiben widersprochen werden, rät die Verbraucherzentrale. Habe die Firma keine Anschrift in Deutschland, sollten Betroffene am besten per Mail oder Fax widerrufen und unbedingt die Lesebestätigung dokumentieren beziehungsweise den Sendebericht aufheben.

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