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Buchmarkt: EU-Kommission ermittelt gegen Apple

07.12.2011 | 06:00 Uhr |

Die EU-Kommission hat ein kartellrechtliches Verfahren gegen Apple und fünf Buchverlage eröffnet. Grund ist der Verdacht auf Wettbewerbsverstöße.

Die Eu-Kommission hat bekannt gegeben, gegen Apple und fünf Verlage zu ermitteln. Es geht dabei um "Verstöße gegen diue Kartellvorschriften". Dabei steht der Verdacht im Raum, dass Apple und die Verlage "rechtswidrige Vereinbarungen" geschlossen hätten oder auf anderem Wege für Wettbewerbsbeschränkungen innerhalb der EU gesorgt hätten. Dies solle die Untersuchung klären.

Ursache ist eine voraus gegangene Ermittlung der britischen Wettebewerbsbehörde. Anfang März habe es dann Überprüfungen in den Büros der betroffenen Unternehmen gegeben. Die vier betroffenen Verlage sind neben dem deutschen Unternehmen Holtzbrink der französische Verlag Hachette Livre, News-Corp-Tocher Harper-Collins, Simon & Schuster und Penguin. Wie lange die Untersuchung dauert, hänge vom jeweiligen Fall ab.

Info: Mitteilung der Kommission

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