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Abstand zwischen MacBook und Pro-Modellen schmilzt

23.05.2007 | 15:44 Uhr |

Die Kollegen von Macworld USA gehören stets zu denen, die zu neuen Apple-Computern die ersten, verlässlichen Benchmarks liefern. Die kleinen Veränderungen am MacBook - Apple hat vergangene Woche Modellpflege betrieben - haben auf die Leistungsfähigkeit der beliebten Consumer-Notebooks aus Cupertino signifikante Auswirkungen.

Das schwarze MacBook steht dem großen 15-Zoll-Pro-Bruder in kaum etwas nach - bloß in der Grafikleistung hinken die Geräte deutlich hinterher.

Die Ergebnisse aus dem Testlabor spiegeln die Modellpflege wider: Dank des schnelleren Prozessortakts sowie der besseren Arbeitsspeicher- und L2-Cache-Ausstattung kann sich das schwarze MacBook mit der größeren, neuen Festplatte in einigen Tests gegen das MacBook Pro mit 2,33 Ghz und 15-Zoll-Display durchsetzen. Im Photoshop-CS3- und im iPhoto-Test liegt es eine Sekunde vor dem großen Bruder, im Zip-Test sogar vier Sekunden. Im iMovie-Filtertest ist das Pro-Modell dem neuen MacBook um eine Sekunde voraus, im Cinema 3D- und Compressor 2.3-Test um jeweils fünf Sekunden. Das weiße MacBook 2,16 GHz kommt nicht ganz an die Leistung des schwarzen Gerät ran, hier macht sich offenbar der geringere Datendurchsatz der etwas kleineren Festplatte bemerkbar. Bei grafikintensiven Anwendungen jedoch müssen sich die MacBooks gegenüber der Pro-Reihe mit dedizierter Grafikkarte geschlagen geben: Bei Unreal Tournament 2004 schafft das MacBook Pro eine durchschnittliche Framerate von 77,1, die Macbooks mit Intel GMA 950-Grafik und ohne eigenen Speicher bleiben mit Raten deutlich unterhalb von 20 Frames entsprechende Leistung schuldig. Der Macworld-Test kommt sogar zu dem Ergebnis, dass die Leistung des Grafiksystems in den Vorgängerserien leicht besser gewesen ist.

Der Abstand zu den deutlich teureren Pro-Modellen aber schmilzt - vielleicht erbarmt sich Apple ja bereits zur WWDC im Juni mit neuen Modellen.

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