1982902

Abwerbestopp: Aktionär verklagt Apple

18.08.2014 | 08:51 Uhr |

Ein Apple-Aktieninhaber und Anwalt ist stellvertretend für alle Apple-Aktionäre der Sammelklage beigetreten.

Man würde annehmen, dass die Aktionäre der Firmen, die an dem illegalen Abwerbestopp teilnahmen, von dieser Geschäftsstrategie profitierten: Die Lohnkosten wurden mangels Wettbewerb niedrig gehalten und qualifiziertes Fachpersonal hatte kaum eine Chance, in Silicon Valley den Job zu wechseln. Weit gefehlt: Jetzt klagen Aktionäre.

Eine Woche nach der Entscheidung der Bezirksrichterin Lucy Koh, dass die angebotene Summe für eine außergerichtliche Beilegung der Sammelklage nicht hoch genug ist, treten jetzt Apple-Aktionäre der Sammelklage bei. Andre Klein hat stellvertretend für alle Apple-Aktieninhaber eine Klageschrift eingereicht, die Apple der „Verletzung der Treuhänder-Pflicht, grober Misswirtschaft, Verschwendung von Firmenvermögen und die Verletzung der Pflicht zu ehrlichen Dienstleistungen“ bezichtigt, berichtet 9to5mac.

Die Klage basiert auf den gleichen Beweisen, die bereits von den betroffenen Angestellten vor dem Bezirksgericht in Kalifornien vorgelegt wurden.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1982902