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Nokia gibt Symbian ab und entlässt Mitarbeiter

28.04.2011 | 06:36 Uhr |

Nach der strategischen Partnerschaft mit Microsoft gibt Nokia die Entwicklung seiner bisherigen Symbian-Plattform ab. Nokia gab dazu eine "strategische Zusammenarbeit" mit dem IT-Dienstleister Accenture bekannt.

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© Nokia

Accenture soll 3000 Mitarbeiter von Nokia in China, Finnland, Indien, Großbritannien sowie den USA übernehmen und anfänglich noch mit der Weiterentwicklung von Symbian beschäftigen. Mittelfristig sollen diese Mitarbeiter dann aber umgeschult und von Accenture und Nokia in anderen Bereichen eingesetzt werden. Eine endgültige Vereinbarung dazu soll bis Mitte des Jahres unter Dach und Fach sein, der Übergang der Mitarbeiter bis Ende 2011.

Accenture soll außerdem verschiedene Software und Dienstleistungen rund um Nokias neue Wahl Windows Phone für Nokia "und andere Mitglieder des Ökosystems" erbringen. Accenture werde "Preferred Partner" für Smartphone-Entwicklungsaktivitäten von Nokia und überdies bevorzugter Dienstleister, hieß es weiter aus Espoo. Nokia kooperiert bereits seit 1994 mit Accenture. Im Herbst 2009 hatte Accenture die Service-Sparte von Nokia übernommen.

Neben dem Wechsel von 3000 Mitarbeitern zu Accenture will Nokia im Zuge seiner Neuausrichtung außerdem bis Ende 2012 weitere rund 4000 Arbeitsplätze abbauen . Die Entlassungen betreffen einer Mitteilung zufolge primär die Länderniederlassungen in Dänemark, Finnland und Großbritannien; Verhandlungen mit den dortigen Arbeitnehmervertretungen haben heute begonnen. Ferner sollen die Forschungs- und Entwicklungsstandorte konsolidiert und thematisch fokussiert werden. Dabei dürften nach Einschätzung von Nokia einige Standorte wachsen, andere schrumpfen oder ganz schließen.

"Wir haben nun Klarheit über unseren weiteren Weg, der sich auf unsere Marktführerschaft in den Bereichen Smart Devices, Mobiltelefone und künftige Umwälzungen konzentiert", erklärte der von Microsoft zu Nokia gewechselte neue CEO Stephen El op . "Leider geht mit diesem neuen Fokus auch eine Verkleinerung unserer Belegschaft einher. Das ist eine schwierige Realität und wir arbeiten eng mit unseren Mitarbeitern und Partner zusammen, um nachhaltige Wiederbeschäftigungsmöglichkeiten für unsere talentierten Leute zu finden." ( Computerwoche /cvi)

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