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Acht Kerne für den Mac Pro

05.04.2007 | 09:49 Uhr |

Ein gigantisches schwarzes Banner auf Apple.com kündigt an: Apple rüstet den Mac Pro nun auf Wunsch auch mit acht Prozessorkernen aus. Die neue Konfiguration basiert auf zwei Xeon-Prozessoren mit je vier Kernen. Darüber hinaus hat der Hersteller die Preise für Displays und Komponenten gesenkt.

Mac Pro von vorn
Vergrößern Mac Pro von vorn

Apple hat seinen Flaggschiff-Rechner um neue Optionen erweitert. Zwar stecken im Grundmodell noch immer zwei Xeon-Prozessoren mit einer Taktung von je 2,0 bis 3,0 Gigahertz, wählen lassen sich jetzt aber auch zwei Xeon-Prozessoren mit je vier Kernen und 3 Gigahertz Taktfrequenz. Bei den verbauten Vierkern-Prozessoren handelt es sich zudem um die schnelleren Modelle der Modellreihe "Clovertown", die anderen müssen mit "Woodcrest"-Chips auskommen. Mit der "Clovertown"-Reihe, deren erste Modell im Dezember erschienen sind, hat Intel nicht nur weitere Stromsparfunktionen in die für Server ausgelegten Prozessoren eingebaut, sondern auch die Geschwindigkeit pro Kern gesteigert. Ein nächtlicher Unfall in den europäischen Apple-Store hatte vor wenigen Wochen bereits dafür gesprochen, dass Apple Mac Pros mit acht Kernen anbieten würde.

Die Konfiguration des Mac Pros mit acht Prozessorkernen ist mittlerweile auch im deutschen Apple Online Store angekommen. Der Aufpreis zum Modell mit zwei Dual-Core Xeon-Prozessoren mit 2,66 GHz Taktfrequenz liegt bei 1449,99 Euro, den Unterschied zwischen vier und acht 3-GHz-Prozessorkernen lässt sich Apple 679,99 Euro kosten. Die Standard-Konfiguration des Mac Pro kostet somit 3969 Euro. Gleichzeitig sind auch die Euro-Preise für Apples Cinema Display gefallen: Von 799 auf 599 Euro (20 Zoll), 1149 Euro auf 899 Euro (23 Zoll) und von 2299 auf 1799 Euro (30 Zoll). Im Edu-Store kostet die TFT-Displays 549 Euro, 799 Euro und 1.599 Euro

Apple bietet zudem neue Speichermodule für den Mac Pro an. DDR2 FB DIMMs mit 667 MHz Taktrate kosten 290 Euro (1 GB, bestehend aus zwei 512-MB-Riegeln), 480Euro (2 GB, 2 x 1 GB) und 1.160 Euro (4 GB, 2 x 2 GB). Die Preise für die dem Mac Pro zur Verfügung stehenden Festplatten sind gefallen. Eine 500 GB Serial ATA Platte kostet nun 319 Euro statt 400 Euro, das 750-GB-Modell ist für 479 Euro anstatt 600 Euro erhältlich. Günstiger wurden auch die Speichermodule für den Xserve, die jetzt für 480 statt 700 Euro (2 x 1 GB) respektive 1.160 Euro satt 1.510 Euro zu haben sind (2 x 2 GB).

Einen Mac Pro mit zwei Clovertown-Prozessoren hatte Macwelt im November 2006 getestet .

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