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Adobe aktualisiert Creative Suite auf Version 5.5

11.04.2011 | 09:33 Uhr |

Die Creative Suite 5.5 soll ab Mitte Mai in den gewohnten fünf Versionen Design Standard, Design Premium, Web Premium, Production Premium und der sämtliche Programme umfassenden Master Collection in den Verkaufsregalen stehen.

Adobe Creative Suite 5.5
Vergrößern Adobe Creative Suite 5.5

Nicht alle Programme der Creative Suite bekommen jedoch ein Update spendiert. Sowohl Photoshop als auch Illustrator, Fireworks, Bridge, Contribute, On Location und Encore bleiben diesmal von der Renovierung ausgespart und behalten die Versionsnummer CS 5. Schwerpunkte der Überarbeitung sind die Webanwendungen, die Video- und Audiobearbeitung sowie Indesign. Außerdem bietet Adobe nun neben den Vollversionen und den Upgrades ein Monatsabonnement und ein Jahresabonnement an.

Creative Suite 5.5 Production Premium

In Premiere 5.5 lassen sich Filmaufnahmen und separat aufgenommene Audiodaten über das Setzen von In- und Out-Points, Timecodes oder Clip Marker im Dialogfenster "Merge Clips" wesentlich einfacher zusammenführen als bisher. Die Mercury Playback Engine von Premiere versteht sich jetzt auf weitere Effekte, die durch einen Nvidia-Grafikprozessor beschleunigt werden können. Es werden auch weitere Nvidia-Grafikkarten unterstützt, wovon jedoch momentan nur Windows-Nutzer profitieren. Außerdem hat Adobe die Kompatibilität von Premiere zu Final Cut Pro sowie zu Adobe Story verbessert.

Das Highlight in After Effects 5.5 ist der Warp Stabilizer, mit dem sich durch Freihandaufnahmen hervorgerufene Wackler aus dem Film entfernen lassen. Mit dem ebenfalls neuen Camera Lens Blur Effect lässt sich die Tiefenschärfe variieren, während für die richtige Beleuchtung der Objekte im Hintergrund die "Light Falloff Property" zuständig ist. Sowohl Premiere als auch After Effects bieten nun mehr Optionen für das Dateiformat der RED-Filmkameras und für das Format Canon XF.

Die zuvor nur in einer Windows-Version erhältliche Soundbearbeitung Audition ersetzt das bisher in der Creative Suite mitgelieferte Soundbooth, ebenfalls in der überarbeiteten Version 5.5. Und der Media Encoder 5.5 wartet mit einer überarbeiteten Bedienoberfläche auf und es ist nun möglich, überwachte Ordner mit jeweils unterschiedlichen Einstellungen anzulegen.

Creative Suite 5.5 Web Premium

Dreamweaver 5.5 erleichtert es mithilfe des "Multiscreen Preview Panel", Inhalte für unterschiedliche Ausgabegeräte zu gestalten. In einem einzigen Fenster kann man drei unterschiedlich große Ausgabegeräte simulieren und so kontrollieren, wie die Inhalte jeweils dargestellt werden. Durch die Integration des Java-Script-Frameworks jQuery in Dreamweaver lassen sich Anwendungen für unterschiedliche mobile Geräte mit weniger Aufwand als bisher erstellen. Darüber hinaus hat Adobe die Unterstützung für HTML 5 und CSS3 verbessert. In Flash Professional 5.5 ist es nun möglich, Inhalte für mehrere Ausgabegeräte gemeinsam zu nutzen. Objekte lassen sich automatisch skalieren, wenn sie auf unterschiedlich großen Ausgabegeräten dargestellt werden, und es gibt mehr Optionen, Ebenen zu kopieren und zu duplizieren, auch zwischen verschiedenen Projekten. Erweitert hat Adobe die Vorlagen für Ausgabegeräte, darunter Android und Adobe Air. Man hat zudem die Möglichkeit, Action-Script-Code in Anwendungen für das iOS umzuwandeln. Mit Flash Catalyst 5.5 und Flash Builder 4.5 lassen sich FPX-Dateien zwischen Designern und Programmierern austauschen, wobei ein Schutzmechanismus dafür sorgt, dass kein Code durch versehentliches Löschen oder Bearbeiten von Objekten unbrauchbar wird. Dreamweaver, Flash und Flash Catalyst 5.5 sind auch Bestandteil der Creative Suite 5.5 Design Premium, Flash und Flash Catalyst 5.5 werden zudem mit der Creative Suite 5.5 Prduction Premium mitgeliefert.

Creative Suite 5.5 Design Standard und Premium

Indesign CS 5.5 bietet verbesserte Funktionen, um ein Layout im ePub-Format zu exportieren. Man kann jetzt Audio- und Video-Objekte platzieren und auf Geräten abspielen, die HTML-5 unterstützen. Für Bilder lässt sich festlegen, wie sie skaliert werden sollen, wenn sie auf unterschiedlich großen Ausgabegeräten dargestellt werden. Außerdem gibt es jetzt Optionen, Stilvorlagen mit HTML- und ePub-Tags zu verknüpfen. Um festzulegen, in welcher Reihenfolge die Objekte in der ePub-Publikation erscheinen, ordnet man sie in der neuen Artikel-Palette entsprechend an. Um digitale Publikationen für das iPad, Blackberry Playbook und Android-Tablets wie das Motorola Xoom mit interaktiven Elementen anzureichern, legt man mit dem Overlay Creator des Folio Producers eine Ebene über das Layout und platziert dort die Elemente. Es gibt unter anderem Optionen zum Scrollen, Schwenken und Rotieren, man kann eine Diashow mit mehreren Bildern anlegen, Webseiten einbinden und Panoramadarstellungen erzeugen. Ein Layout mit interaktiven Elementen wird im neuen Folio-Format exportiert und kann über die Adobe Digital Publishing Suite veröffentlicht werden. Acrobat X gehört jetzt ebenfalls zum Lieferumfang der Design-Pakete und wird auch mit Web Premium mitgeliefert.

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