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Adobe Video Collection setzt auf Windows

07.07.2003 | 15:45 Uhr |

Der Mac spielt für Adobes Video-Lösungen kaum noch eine Rolle. Für den heutigen Montag hat der Softwarehersteller eine Reihe von Softwareupgrades angekündigt, von denen es nur After Effects 6.0 in einer Mac-OSX-Version geben wird.

Die Software zur Nachbearbeitung von Videos unterstützt in ihrer neuen Fassung die Grafik-technologie Open GL, als Systemvoraussetzung nennt Adoeb Mac-OS X 10.2.6, Windows 2000 oder Windows XP. Ab August soll After Effects als Standard-Variante zum Preis von 930 Euro (1.270 CHF) für die in den Handel kommen. Die um 30 Spezialeffekte, 16-bit-Farbtiefe pro Kanal und Bewegungsstabilisator erweiterte Professional-Ausgabe wird 1.510 Euro (2.070 CHF) kosten.
Nur noch für Windows XP bringt Adobe die Videoschnittlösung Premiere Pro in den Handel.
Gegenüber Cnet begründet Adobe-Sprecher David Trescot den Schritt damit, dass der Markt wesentlich enger geworden sei, seitdem Apple eigene Software für professionellen Videoschnitt herausbringt. Apple sieht Adobes Entwicklungsstopp für die Mac-Version von Premiere gelassen. Mit dem G5 und den neuen Funktionen in Final Cut Pro 4 sei für Premiere-Anwender der richtige Zeitpunkt zum Wechsel gekommen. Grundsätzlich sei die Zusammenarbeit von Apple und Adobe hervorragend, Adobes rasche Reaktion mit einem G5-Patch für Photoshop habe das erst kürzlich bewiesen.
Premiere Pro für Windows wird ab September zum Preis von 870 Euro (1.200 CHF) zu kaufen sein.
Ebenfalls nur an Windows-Anwender richtet sich die Adobe Video Collection, die zum Preis von 1.500 Euro (2.070 CHF) die vier Programme After Effects, Premiere Pro, die Audiobearbeitungssoftware Adobe Audition und dem DVD-Authoring-Tool Adobe Encore in einem Paket vereint.

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