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Adobe behält sich Klage gegen Microsoft vor

20.11.2006 | 13:31 Uhr |

Das neue Office-Paket von Microsoft soll mittels Erweiterung die Erstellung von PDF-Dateien ermöglichen. Dagegen will Adobe möglicherweise vorgehen, um sein Geschäft zu schützen.

Adobe-Chef Bruce Chizen sagte in einem Inteview mit der Euro am Sonntag, sein Unternehmen behalte sich juristische Schritte gegen Microsoft vor. Ob das Office-Paket die PDF-Funktionalität direkt biete oder über eine Erweiterung, die der Verbraucher erst herunterladen müssen, spiele für Adobe keine Rolle. Chizen sagte, dass Adobe zuerst die Reaktion der EU-Kommision abwarten wolle. Man behalte sich die Option einer Klage gegen den Microsoft-Konzern aber offen, so Chizen.

Ursprünglich wollte Microsoft die PDF-Funktionalität direkt in sein Office-Paket einbauen. Nach Protesten von Adobe hat der Konzern angekündigt, diese Funktionalität lediglich als Erweiterung seinen Kunden anzubieten.

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