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Adobe rockt

18.03.2005 | 10:58 Uhr |

Der US-Softwarehersteller Adobe Systems hat im ersten Geschäftsquartal sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Markterwartungen übertroffen. Das teilte der Hersteller von Photoshop, Indesign und Acrobat am Donnerstag mit. Zudem wurden die Umsatz- und Margenziele für das laufende Jahr erhöht. Zugleich kündigte Adobe einen Aktiensplit im Verhältnis 2 zu 1 an, der durch die Ausschüttung einer Aktiendividende am 23. Mai durchgeführt werden soll. Im nachbörslichen Handel kletterte der Aktienkurs um 1,74 Prozent auf 65,00 US-Dollar.

"Auf Grund unserer guten Performance im ersten Quartal und wegen der Markteinführung eines wichtigen Produkts im laufenden Quartal erhöhen wir unsere finanziellen Ziele für das Geschäftsjahr 2005", sagte Adobe-Chef Bruce Chizen.
Ursprünglich hatte Adobe den Anlegern für das laufende Geschäftsjahr zwischen 1,85 Milliarden und 1,9 Milliarden Dollar Umsatz in Aussicht gestellt. Jetzt werden 1,925 Milliarden Dollar angestrebt. Im laufenden Quartal will Adobe 475 Millionen bis 495 Millionen Dollar Umsatz machen. Die von Thomson First Call befragten Analysten hatten für das laufende Jahr 1,916 Milliarden Dollar angesetzt, für das laufende Quartal 478,16 Millionen.

Im abgelaufenen Quartal war der Umsatz von 423,3 Millionen Dollar auf 472,9 Millionen geklettert. Der Gewinn pro Aktie (EPS) vor Sonderposten wurde mit 53 Cent angegeben. Die von Thomson First Call befragten Analysten hatten mit einem EPS von 50 Cent bei 462,32 Millionen Dollar Umsatz gerechnet. Nach dem Bilanzierungsstandard GAAP wies Adobe ein EPS von 60 Cent aus. Im vergleichbaren Vorjahresquartal wurde bei 423,3 Millionen Dollar Umsatz ein EPS von 50 Cent erwirtschaftet.

Nach der Dividendenzahlung im April will Adobe keine Quartalsdividende mehr zahlen. Stattdessen sollen die für die Dividendenzahlungen vorgesehenen Gelder für die laufenden Aktienrückkaufprogramme verwendet werden, hieß es. (dpa)

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