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Adobe setzt auf digitale Rechte

10.01.2006 | 10:35 Uhr

Von Navisware kaufte Adobe den Bereich Digital Rights Management (DRM).

Adobe Systems hat FileLine Digital Rights Management (DRM) übernommen. Diese Navisware -Division gilt als Spezialistin in Sachen Schutz des geistigen Eigentums bei digitalen Dokumenten. Das Privatunternehmen aus Raleigh in North Carolina, hat FileLine entwickelt, um DRM-Funktionen unter anderem für Word- und CAD-Dateien anzubieten.

Die erworbene FileLine-Technologie möchte Adobe in den eigenen " LiveCycle Policy Server " integrieren, um auch PDF-Dokumente vor unerlaubten Änderungen und Vervielfältigungeb zu schützen. Über die finanziellen Details der Transaktion haben beide Unternehmen nichts verlauten lassen.

"Für die Zusammenarbeit mit Partnern und Lieferanten müssen Finanzdienstleister, öffentliche Einrichtungen und produzierendes Gewerbe zunehmend ihre Geschäftsprozesse erweitern", argumentiert Chris Christiansen, Sicherheitsspezialist bei IDC. "Diese Organisationen sollte ihr geistiges Eigentum vor Missbrauch schützen -unabhängig vom Format der digitalen Dokumente", so der Analyst.

"Die Integration der DRM-Funktionen in Adobe-Lösungen hilft unseren Kunden, ihre Prozesse unter Berücksichtigung ihrer Richtlinien im Umgang mit sensiblen Informationen abzuwickeln", kommentier Fritz Fleischmann, Geschäftsführer Adobe Systems GmbH, den Navisware-Deal. Außerdem führt er die zunehmende Anzahl von Partnern ins Feld ein, wie Canon, eGain, Entrust und Fuji Xerox, die den gesamten Lebenszyklus eines digitalen rechtlich einwandfrei lenken wollen.

Die neuen Navisware-DRM-Funktionen für Microsoft Office- und CAD-Dokumente werden voraussichtlich im Herbst 2006 in Adobe LiveCycle Policy Server integriert. (rw)

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