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Neues Online-Werkzeug zum Testen von Webseiten

03.06.2009 | 13:41 Uhr |

Wie schon im Morgenmagazin kurz berichtet hat Adobe Browser Lab freigeschaltet, einen von dem Unternehmen bereit gestellten Online-Service, der es Webdesignern erlaubt, die Darstellung ihrer Seiten in verschiedenen Browsern durchzuspielen

Dazu nutzt Browser Lab eine Technologie zur Virtualisierung, die in Echtzeit Screenshots der zu testenden Webseiten erstellt, auch wenn der Anwender die betreffenden Browser gar nicht installiert hat - beispielsweise weil er mit einem anderen Betriebssystem arbeitet. Aktuell unterstützt Browser Lab Firefox 2.0 und 3.0, und zwar unter Windows XP wie Mac-OS X 10.4, Internet Explorer 6 und 7 (nur unter Windows XP) und Safari 3.0 (nur Mac-OS X).

Ein Prüfverfahren, das das Testen von Webseiten erlaubt, auch wenn die jeweiligen Browser nicht installiert sind (wie hier Windows-Versionen).
Vergrößern Ein Prüfverfahren, das das Testen von Webseiten erlaubt, auch wenn die jeweiligen Browser nicht installiert sind (wie hier Windows-Versionen).

Wie ein Browser im Browser erlauben es die in Browser Lab integrierten Diagnosewerkzeuge, dass Anwender ihre Designs ansehen und in verschiedenen Fassungen miteinander vergleichen können, um die Webseiten so anzupassen, dass sie in allen Browsern gleich aussehen. "Es ist immer schwieriger, Browser-Kompatibilität zu gewährleisten und es ist eine sperrige und zeitaufwendige Aufgabe, Webseiten in allen Browsern durchzutesten." Erklärt Scott Fergette, Produktmanager der Creative Suite, gegenüber Macworld den Ansatz von Adobe. "Momentan sind solche Tests eine Strafe... es ist so, als müssten sich Webdesigner nebenher noch als IT-Pros betätigen, und das ist nicht ihr Job."

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