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Adobe und Dropbox wollen kooperieren

13.10.2015 | 12:44 Uhr |

Viele Veränderungen sorgen für Verbesserungen bei Adobes Document Management und E-Sign-Plattform.

Adobe vereinfacht die Arbeit mit PDF-Dokumenten, die sich in der Cloud gespeichert sind. Dank einer neuen Partnerschaft mit Dropbox können Anwender des Acrobat Reader direkt auf den Cloud-Speicher zugreifen: Ab heute können Nutzer ihre Dropbox-Accounts mit Adobes Acrobat Reader und Acrobat Document Cloud Desktop Apps miteinander verbinden. Dies soll langes Suchen nach den richtigen Dokumenten vermeiden.
 
Auch wenn man auf dem Desktop bereits solche Dokumente mithilfe von Dropbox-Apps leicht finden und öffnen konnte, soll diese Funktion bald auch für mobile Anwender von Nutzen sein. Damit soll sich das umständliche Wechseln zwischen verschiedenen Apps entfallen, um das richtige Dokument öffnen zu können.
 
Wenn Anwender zukünftig ein PD- Dokument in der Dropbox App auf ihren iOS-Geräten öffnen, informiert ein kleines Pop-Up, dass man über Acrobat mit den Dokumenten viel produktiver arbeiten könne. Nachdem vorerst die iOS-Features ausgearbeitet wurden, sollen sich Adobe und Dropbox zukünftig auf ähnliche Verbesserungen für Android-Nutzer konzentrieren. Die Einführung der Neuerungen für Android ist für das nächste Jahr geplant.
 
Adobe plant in der Zukunft weitere derartige Integrationen mit anderen Cloud-Providern. Das Unternehmen kündigte vergangenen Monat zukünftige Partnerschaften mit „Salesforce“ und „Workday“ an. Dabei steht besonders das Einbinden von Diensten wie elektronischen Signaturen in Document Cloud im Fokus.
 
Die Kooperation mit Dropbox ist nur eine von vielen Ankündigungen bezüglich der Document Cloud seitens Adobe. Dieser Dienst, der sich hauptsächlich auf das Anbieten von „electronic signature functionality“ konzentriert, besitzt jetzt ein Drag-and-drop Tool. Dieses erlaubt jedem Document-Cloud-Abonnenten ein System einzurichten, in dem Dokumente an verschiedene Nutzer gesendet werden können, um diese einzusehen und zu unterschreiben.
Zudem schließt dieser Service ebenfalls die erweiterte Form des E-Sign ein, nämlich die „digital signatures“. Diese Form der digitalen Verifizierung ist besonders für industrielle und staatliche Einrichtungen von Nutzen.
 
Die Funktionalität mit Smartphones soll ebenfalls ausgebaut werden. Mit Hilfe der „eSign Manager DC mobile app“ können Angestellte ein Foto von ihrer handschriftlichen Unterschrift machen und dieses nutzen, um mehrfach Dokumente mit ihren Unterschriften zu versehen.
 
Zudem können Anwender ihre Unterschrift mit verschiedensten Geräten synchronisieren, sodass eine Nutzung dieser sowohl auf mobilen Endgeräten, als auch im Web oder in Desktop Apps möglich ist.

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