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Adobe zählt 700.000 Abonnenten für Creative Cloud

20.06.2013 | 09:25 Uhr |

Adobe berichtet einen deutlichen Anstieg der Abozahlen für seine Creative Cloud.

Hatten Ende des ersten Quartals noch 479.000 Abonnenten Programme der Creative Cloud gemietet, waren es Ende des zweiten Quartals bereits 700.000, wie Adobe mit seiner Bilanz offen legt. Laut des zuständigen Produkt Managers Scott Morris seien damit die Erwartungen Adobes übertroffen. Im dritten Quartal werde die Kundschaft zahlenmäßig noch weiter zulegen, bis Ende des Jahres will Adobe 1,25 Millionen Abos der Creative Cloud zählen. 92 Prozent der Abos seien auf jährlicher Basis abgeschlossen.

Die Kritik mancher Kunden an dem neuen Abo-Modell hat Adobe wahrgenommen, Morris erklärt gegenüber unseren Kollegen der Macworld , man wolle mit den richtigen Lösungen kommen, um diese Kunden die Creative Cloud näher zu bringen. Das Abomodell der Creative Cloud ziehe neue Kundschaft vor allem in kleineren Unternehmen an, die sich dafür scheuen, hohe Investitionen auf einen Schlag zu tätigen und statt dessen lieber 50 US-Dollar im Monat zahlen. Dennoch will man zugunsten von Neukunden seine Stammkunden nicht vergraulen.

Insbesondere fürchten Nutzer, nach Ablauf des Abos nicht mehr an ihre eigenen Daten heranzukommen, wenn Adobe die Programme abschaltet. Dazu habe man für die kommenden Jahre eine Exportmöglichkeit in die Programme der Creative Suite 6 vorgesehen, erklärt Morris, die man auch für die nächsten großen Updates von Windows und OS X mit Wartungsupdates unterstützen werde. Für die Zukunft will man eine längerfristige Lösung für dieses Problem entwickeln. Auch über Bundles von Programmen denke man bei Adobe nach oder andere Lösungen für Kunden, die nur zwei oder drei Programme der Creative Cloud nutzen wollen und derzeit das komplette Paket bestellen müssen. Eine Rückkehr zum alten Modell der Kaufsoftware schließt Morris jedoch aus.

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