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Adoption abgeschlossen: Siemens Mobile jetzt BenQ

04.10.2005 | 11:12 Uhr |

Die verlustreiche Siemens-Handysparte soll bereits im ersten Geschäftsjahr aus den roten Zahlen kommen. Arbeitsplatzabbau betrifft eher die Auslandsgesellschaften, in Deutschland sind bei Entwicklern mittelfristig sogar Einstellungen möglich.

Die verlustreiche Siemens-Handysparte soll unter der Führung des taiwanesischen BenQ-Konzerns bereits im ersten Geschäftsjahr aus den roten Zahlen kommen. Das kündigte der Chef des neuen Bereichs BenQ Mobile, Clemens Joos, in der «Süddeutschen Zeitung» (Samstag) an. «Im zweiten werden wir dann ordentlich Geld verdienen.» Der 47-Jährige hatte die Handysparte bereits seit einem Jahr bei Siemens geführt. Sie wurde wegen der Verluste von zeitweise einer Million Euro am Tag an BenQ abgegeben. BenQ Mobile ging am Samstag an den Start. Ein langfristige Garantie für deutsche Standorte gibt es nach wie vor nicht.

Weltweit sollen im kommenden Jahr fünf Prozent der insgesamt 6000 Stellen abgebaut werden, sagte Joos. Er dämpfte allerdings die Sorge um Arbeitsplätze der Mobilfunksparte in Deutschland. Es gehe jetzt vor allem um Einsparungen in den Auslandsgesellschaften. «Wir haben in Deutschland schon zwei Hierarchieebenen weniger als unter der Führung von Siemens.» In Deutschland könnten auch Entwickler für aufwändige Produkte zusätzlich eingestellt werden.

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