1043090

10. Dezember: Sanlitun, Peking

10.12.2010 | 00:01 Uhr |

Apple hat eine besondere Beziehung zu China. Jedem Gerät mit Apfellogo ist eingeprägt, welche: "Designed by Apple in California. Assembled in China." Apple ist aber als "chinesischer Hersteller" aber nicht der einzige.

Adventskalender2010_10
Vergrößern Adventskalender2010_10

Die Volksrepublik China gilt mittlerweile als die Werkbank der IT-Welt. Nicht nur Apple lässt im Reich der Mitte fertigen, auch andere namhafte Hersteller wie Dell, Hewlett-Packard oder Sony. Grund sind vorwiegend die geringeren Arbeitslöhne, nicht von ungefähr hat sich die eigentliche Produktionstätigkeit im letzten Jahrzehnt von Taiwan auf das Festland verlagert: Auf der Insel sind mittlerweile die Löhne zu hoch. Doch auch der Wohlstand in China steigt und damit das Lohnniveau, weitere Umzüge von Produktionsstätten sind nicht ausgeschlossen.

Die von Apple hauptsächlich beschäftigte Manufaktur Foxconn - Markenname von Hon Hai Productions - ist in letzten Jahren wiederholt in die Kritik geraten. Wenn nur die Hälfte dessen wahr ist, was Organisationen wie SACOM (Students and Scholars Against Corporate Misbehavior) berichten , ist klar, auf welche Weise Foxconn derart niedrige Preise für die Arbeitsleistung berechnen kann. Überstunden ohne Ausgleichsmöglichkeiten und enormer Druck auf die Arbeiter seien an der Tagesordnung, die immer wieder berichteten Selbstmordserien unter den Lohnabhängigen auf unmenschliche Arbeitsbedingungen zurück zu führen. Apple verweist stets auf den "Code of Conduct" , den das Unternehmen mit seinen Manufakturen abgeschlossen hat und der etwa Wochenarbeitszeiten von mehr als 60 Stunden untersagt.

Mit dem steigenden Wohlstand in China - zumindest dem Wohlstand einiger - ergeben sich für Apple aber andere Chancen: Das Land wird von der Werkbank zum Absatzmarkt. Das iPhone 4 war in China etwa so heiß begehrt, dass es schon nach wenigen Tagen ausverkauft war. Gleichwohl hatte Apple Schwierigkeiten, sein Telefon in China auf den Markt zu bringen. Die Wi-Fi-Funktion des iPhone war den Zulassungsbehörden ein Dorn im Auge, mittlerweile kann Apple sein Telefon aber ohne technische Einschränkungen verkaufen.

Seit 2008 glänzt Apple auch mit einem eigenen Store in Peking, mittlerweile gibt es in der Hauptstadt deren zwei und in Shanghai zwei weitere. Bis Ende 2011 will Apple gar 20 Apple Stores in China betreiben. Am 19. Juli 2008 eröffnete der erste Store im Sanlitun District, nahe des Diplomatenviertels und nicht weit weg vom Tiananmen-Platz gelegen. Dort solle den ersten Plänen zufolge der Pekinger Apple Store unmittelbar vor Beginn der Olympischen Spiele von 2008 aufmachen, aus nicht näher bekannten Gründen wurde der Laden dort aber nicht rechtzeitig fertig. Vielleicht auch besser so, mit dem Tiananmen-Platz verbindet sich die unangenehme Erinnerung an den 4. Juni 1989. Um dieses Datum dreht sich die heutige Frage: Wie hieß damals Chinas starker Mann, der vermutlich die gewaltsame Räumung des Platzes befahl?

  1. Li Peng

  2. Hu Yaobang

  3. Deng Xiaoping

Wenn Sie die Antwort wissen, kreuzen Sie diese bitte im heutigen Türchen des Gewinnspielformulars an , das noch bis Mitternacht geöffnet hat. Den heutigen Preis verlosen wir unter allen Teilnehmern, die korrekt geantwortet haben.

Zu gewinnen gibt es heute:

Die Laptop-Tasche Mia 16’’ von Golla: Die Laptoptasche MIA des finnischen Designers Golla ist ultraleicht, lässt sich sicher verschließen und schützt den Laptop im speziell gepolsterten Fach. Viele Taschen und Fächer bieten Stauraum für alles, was man unterwegs braucht. Dank des verstellbaren, gepolsterten Schulterriemens mit Rutschstopp ist die Laptoptasche MIA von Golla der perfekte Begleiter durch den Alltag und auf Reisen.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1043090