1043170

12. Dezember: Ginza, Tokio

12.12.2010 | 00:01 Uhr |

Im November 2003 exportierte Apple seine Ladenkette. Der erste ausländische Apple Store eröffnete in Tokio, der Laden im Einkaufsviertel Ginza ist auch heute einer der wichtigsten für Apple weltweit.

Adventskalender2010_12
Vergrößern Adventskalender2010_12

"Wir brauchen keine Macworld Expo, wir haben ja unsere Apple Stores," war über Jahre hinweg Apples implizit geäußerte und ganz besonders gerne während Keynotes zur Macworld Expo wiederholte Drohung, seine Messeaktivitäten betreffend. Mittlerweile hat Apple die Drohung wahr gemacht, wer über ein globales Netz von mehr als 300 Filialen verfügt, der muss nicht auch noch alljährlich für jeweils eine knappe Woche in San Francisco, New York oder Boston, Paris und Tokio ausstellen. An guten Tagen - und davon gebe es mehrere im Monat - würden mehr als eine Million Besucher den Weg in die Apple Stores finden, erklärte Apple-CEO Steve Jobs zuletzt Anfang September. Der guten Tage werden im nächsten Jahr mehr, 40 bis 50 weitere Läden will Apple bis Ende des laufenden Geschäftsjahres eröffnen, das wären dann insgesamt mehr als 350.

Während aber die Stores in Nebraska, Idaho und New Hampshire den Schnitt deutlich senken dürfen, ist der älteste Apple Store außerhalb der USA nach wie vor einer der Publikumsmagnete. Apple ordnet den Store in Ginza, dem Einkaufsviertel von Tokio, als "high profile" ein und stellt ihn damit in eine Reihe mit den Läden an der Fifth Avenue oder denen in London.

De asiatischen Markt betrachtete Apple ab Ende der Neunziger aber mit Sorge, dabei war der Mac in Japan traditionell stark. Nicht von ungefähr galt die Macworld Expo, die immer im Februar stattgefunden hatte, mit ihren bis zu 90.000 Besuchern als größte der Welt. Selten kam Steve Jobs ohne Zuckerl nach Japan, mal feierte ein G3-Powerbook dort Premiere (Pismo), mal schreiend bunte iMacs. Die letzte Macworld Expo fand im Februar 2002 in Tokio statt, zwar noch mit Apple, aber bereits ohne Steve Jobs. Die Neuheiten waren wenig spektakulär, ein iPod mit höherer Auflösung und ein 23-Zoll-LCD waren alles, was Apple dem Publikum gönnte.

Offiziell war im Oktober 2002 eine Entscheidung des Macworld-Veranstalters IDG World Expo Grund für Apples Absage an Japan. Die Sommerausgabe der US-Macworld hatten die Ausstellungsmacher wieder von New York nach Boston zurück geholt, dabei wollte Apple nicht mitmachen und strich auch noch gleich die Ausgabe in Japan, was das Ende der dortigen Macworld Expo bedeutete. Wahrer Hintergrund dürfte aber Apples Retail-Strategie gewesen sein, die Apple Stores zeigten erste Erfolge und die Planungen für einen Flagship-Store in Tokio mussten zu der Zeit längst voll im Gange gewesen sein. "We don’t believe in tradeshows!" lautet nun das Credo. Immerhin blieb Apple der Macworld Expo in San Francsico noch bis einschließlich der Ausgabe 2009 treu. Ein großes Spektakel zog dabei der Jobs-Vertreter Phil Schiller in seiner Keynote nicht ab und zeigte neben iLife und iWork 09 lediglich ein neues Hardwareprodukt. Welches?

  1. Mac Mini

  2. Cinema Display 27 Zoll

  3. Macbook Pro 17 Zoll

Wenn Sie die Antwort wissen, kreuzen Sie diese bitte im heutigen Türchen des Gewinnspielformulars an, das noch bis Mitternacht geöffnet hat. Den heutigen Preis verlosen wir unter allen Teilnehmern, die korrekt geantwortet haben.

Heute gibt es zu gewinnen:

Flip-Sync USB, das Charge-and-Sync-Kabel von Scosche : Das in einen Schlüsselanhänger zusammenklappbare Kabel hilft iPod- und iPhone-Besitzern, unterwegs am nächst greifbaren USB-Port ihr iOS-Gerät wieder aufzuladen oder mit dem Rechner zu synchronisieren.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1043170