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14. Dezember: Zürich

14.12.2010 | 00:01 Uhr |

Peking, London, Tokio, New York, San Francisco: Die Liste der Städte, die zwei oder mehr Apples Stores beherbergen vereint klangvolle Namen. Da darf Zürich auch nicht fehlen.

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Heute besuchen wir gleich in Zürich zwei Apple Stores an einem Tag. Natürlich machen wir uns nicht lustig über die Tatsache, dass zwei oder mehr Apple Stores eher in Städten wie London, New York oder Tokio stehen, denn auch das beschauliche britische Bristol oder Bethesda, unscheinbarer Vorort von Washington D.C., haben zwei Apple Stores zu bieten. Und die Metropolregion Zürich zählt immerhin fast zwei Millionen Einwohner. Hochgerechnet auf die Marktanteile Apples in der Schweiz dürften die Apple Stores in Zürich also mehr potentielle Käufer in ihrem Umland wissen als München mit seinen 2,6 Millionen Einwohnern in Stadt und Umland.

München soll im kommenden Jahr einen zweiten Apple Store erhalten und würde damit mit Zürich gleichziehen. Neben dem von der Straße aus zugänglichen Apple Store in der Rosenstraße soll ein zweiter Laden im Olympiaeinkaufszentrum die Kunden locken, München hätte dann die gleiche Mischung wie Zürich. Nur war in der Schweiz die Reihenfolge umgekehrt: Erst kam der Laden in die Einkaufspassage Glattzentrum nahe der Autobahn, im Mai 2009 dann eröffnete der Laden mit Straßenfront in der Bahnhofsstraße. Die Gegend ist nicht die schlechteste, wie uns ein Blick in Google Street View verrät. Das Kaufhaus Manor dominiert den Platz, Modegeschäfte, Boutiquen und eine Davidoff-Niederlassung säumen die Bahnhofsstraße, an deren Ecke Uraniastraße auch gleich eine Filiale der UBS zeigt, was in der Gegend zu erledigen ist: Geld ausgeben.

Das Bahnhofsviertel in Zürich hatte in den Achtzigern und Neunzigern nicht gerade des besten Ruf, doch der Platzspitz, lange Jahre als größte offene Drogenszene Europas bezeichnet, liegt auf der anderen Seite des Bahnhofs. Heute verkauft Apple seine Ware ganz legal an Mac- und iPhone-Süchtige…

Doch haben wir nicht vor, zu lange in der Vergangenheit zu wühlen oder Klischees zu bedienen, also suchen wir nicht nach einem Schokoladenladen, einem Nummernkonto oder einer zünftigen Käsefonduerunde ("In den See! Mit Steinen an den Füßen!"), sondern schlendern an der Limmat entlang zum See und hoffen, irgendwo einen eleganten, knapp über 60-jährigen Herrn zu finden, dessen genaue Adresse in Zürich geheim ist. Wenn er denn mal in Zürich ist, muss aber Martin Suter im Apple Store auftauchen, in nicht wenigen seiner Bücher arbeiten die Protagonisten mit einem Mac - der Schriftsteller, der vorwiegend in Apple-Store-freien Zonen Ibiza und Guatemala wohnt, selbst sicher auch.

Also fragen wir heute mal nach dem Titel des Romans, in dem die Hauptperson, der Journalist Fabio Grossi, in Zürich nach seinem verlorenen Gedächtnis recherchiert - Daten auf seinem Mac hatte während des Komas jemand gelöscht. Wie heißt der 2002 erschienene Suter-Roman?

  1. Small World

  2. Die dunkle Seite des Mondes

  3. Ein perfekter Freund

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