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17. Dezember: Moskau

17.12.2010 | 00:01 Uhr |

Nein, Moskau hat noch keinen Apple-Store, was aber nicht bedeutet, Russland wäre Mac-frei. Die in Moskau gegründete Ladenkette re:Store ist längst auch in Deutschland aktiv.

Adventskalender2010_17
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Die Geschichte mag erfunden sein, aber dann ist sie gut erfunden. Im Jahr 2005 machten sich Mitarbeiter der Firma Apple IMC Russia Gedanken über einen in Moskau zu eröffnenden Laden mit Angeboten aus Apples Universum. Die Namensfindung habe sich ein wenig hingezogen, bis jemand auf den Gedanken kam, die E-Mail-Korrespondenz zu dem Thema zu sichten. Die meisten Mails trugen den Betreff "Store", die Antworten entsprechend "re:Store". Das wäre doch ein passender Name für das geplante Apple Center im Moskauer Atrium, war die einhellige Meinung der Shop-Betreiber. In Russland und Kasachstan hat die Kette nach eignen Angaben mittlerweile 50 Läden in 19 Städten in Betrieb. Klein gegenüber dem Apple Store, aber groß angesichts etwa der Wirtschaftskraft Kaliforniens, das "nur" 48 Apple Stores zu bieten hat. Im Jahr 2008 expandierte das Unternehmen auch nach Deutschland und betreibt dort mittlerweile zehn Stores - einen übrigens in unmittelbarer Nachbarschaft zum Apple Store im Einkaufszentrum CentrO in Oberhausen .

Der Mac wird auch in Russland und anderen GUS-Staaten immer populärer. Unseren Recherchen zufolge lag der Marktanteil von Windows 2008 noch bei 97 bis 98 Prozent, im Frühjahr 2010 war er bereits auf 93 Prozent gesunken. Linux-Systeme nahmen dabei etwa 3 Prozent ein, der Rest dürfte sich auf Mac-OS X und iOS verteilt haben. Moskau und die nähere Umgebung könnten für Apple allmählich lukrativ werden. In Russland lockt eine hohe Gewinnspanne, im internationalen Vergleich ist in Russland das iPhone am teuersten .

Apple ist in Russland zwar mit seiner Website präsent, hat aber nicht einmal einen Online Store, verweist aber auf ein Netz von Premium-Resellern, zu denen auch die Läden der Kette re:Store zählen. Immerhin hat der iTunes Store auch eine russische Ausprägung, während Apple in der Ukraine durch völlige Abwesenheit glänzt.

In München-Schwabing hatte re:Store im Jahr 2009 sein erstes Ladengeschäft eröffnet, die Filialen zuvor waren in Einkaufszentren untergebracht. Das Olympiaeinkaufszentrum erschien der Kette nicht attraktiv genug, weshalb man lieber mit dem zweiten Laden in der bayerischen Landeshauptstadt wartete, bis ein passendes Geschäft in der Wilhelmstraße gefunden war . Ironie der Geschichte: Angeblich will Apple 2011 am von re:Store verschmähten Standort im OEZ seinen zweiten Münchener Laden eröffnen.

Aber bleiben wir beim Schwabinger re:Store und stellen eine knifflige Frage: Welche Firma war vor dem "russischen Apple Store" im Eckhaus Wilhelm/Hohenzollernstraße untergebracht?

  1. Der Kleidungshersteller GAS

  2. Die Optikerkette Fielmann

  3. Eine Apotheke

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