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20. Dezember: Chicago, Lincoln Park

20.12.2010 | 00:01 Uhr |

Harte Zeiten für Präsident Obama: Die Mehrheit im Kongress verloren, von Wikileaks blamiert, die Wirtschaft kommt nicht so recht in Fahrt und jetzt ballern, ähh, buhlen auch noch die Nordkoreaner um Aufmerksamkeit. Die Sehnsucht nach Chicago mag in manchen Momenten groß sein.

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Denkt man an die USA, so denkt man erst einmal an die Küsten und ihre Leuchttürme New York, Boston, San Francisco und Los Angeles. Dabei ist die Reise nach Chicago immer ihre Mühen wert. Die drittgrößte Stadt der USA ist nicht nur (Wahl-)Heimatstadt des US-Präsidenten, sondern auch Schauplatz einer der wildesten Verfolgungsjagden des Kinos (Blues Brothers) oder Standort des amtierenden nordamerikanischen Eishockeymeisters (Chicago Blackhawks). Dank des Michigan-Sees kann man Chicago ebenso als Küstenstadt wie New York und San Francisco ansehen und gerne erinnern wir uns an die Spiele während der Fußball-WM 1994 als Bundestrainer Vogts den DFB-Kickern riet, den hochsommerlichen Temperaturen weit jenseits der 30 Grad am besten mit hoher Laufbereitschaft zu begegnen, weil ja "der Laufwind kühlt".

Der eigentliche Grund unseres Besuchs ist aber erst Ende Oktober nähe des Lincoln Parks eröffnete zweite Apple Store der Stadt. Nicht einmal zwei Kilometer von der ersten hiesigen Niederlassung Apples entfernt gelegen, setzt der Neubau am Lincoln Park völlig neue Maßstäbe. Auf einem dreieckigen Areal gelegen, auf dem in früheren Zeiten eine Tankstelle die Bedürfnisse der automobilen Generation erfüllte, tankt nun die Generation iPhone auf. Der Laden ist in einem flachen, länglichen Gebäude untergebracht, insgesamt drei Eingänge führen hinein. Das begrünte Dach soll im Winter wärmen und im Sommer kühlen - da braucht es keine erhöhte Laufbereitschaft.

Apple nahm erstmals auch Geld in die Hand - die Rede ist von vier Millionen US-Dollar - um den etwas heruntergekommenen Vorplatz und die dem Apple Store gegenüberliegende Bahnstation zu renovieren. Im Gegenzug erhält Apple exklusive Werberechte auf den Bahnsteigen und den Aufgängen.

Apple greift jetzt also noch in die Stadtentwicklung ein. Wird Chicago bald die erste iCity? Noch hat die Metropole am Michigan-See einen anderen Spitznamen, nämlich?

  1. The Windy City

  2. The Cradle of Liberty

  3. The Gateway City

Wenn Sie die Antwort wissen, kreuzen Sie diese bitte im heutigen Türchen des Gewinnspielformulars an , das noch bis Mitternacht geöffnet hat. Den heutigen Preis verlosen wir unter allen Teilnehmern, die korrekt geantwortet haben.

Den Schutzüberzug für das Macbook Pro 15 Zoll Feather von Incipio

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