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Macs in Hollywood

24.11.2008 | 11:23 Uhr |

Es dürfte schon jedem aufgefallen sein, dass Apple in Film und TV die Nase vorn hat, zumindest, was die Leinwandpräsenz angeht. Wir haben uns entschlossen, die erfreuliche Apple-Flut im Kino zum Thema für unser Adventsrätsel zu machen.

Adventskalender 2008: 00
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Unter Filmkritikern gilt er als Papst, hierzulande dürfte er nur wahren Cineasten bekannt sein: Roger Ebert, illustrer Journalisten-Kollege von der Chicago Sun-Times, gewann bereits 1975 den Pulitzerpreis für seine Arbeit, brachte daraufhin mit seinem Kollegen Gene Siskel Filmkritik erfolgreich ins Fernsehen und erhielt 2005 sogar einen Stern auf dem Walk of Fame. Und Roger Ebert ist bekennender Mac-User .

Seinem Auge fiel natürlich die immense Diskrepanz zwischen dem Anteil der Macs auf der Leinwand und der Wirklichkeit auf, was er einst für unser Schwestermagazin zum 20-jährigen Bestehen des Mac wie folgt formulierte:

" Macs tauchen ständig in Filmen auf. Nicht so sehr als Product Placement, sondern eher, weil so viele Filmleute den Mac bevorzugen. Historiker der Zukunft würden, wenn sie das Auftauchen von Computern auf der Leinwand nachzählten, sicherlich folgern, dass der Mac zwischen 1983 und heute 90% des Computermarktes repräsentiert.

Doch leider ist das nicht so. Obwohl jeder vernünftige Mensch einem Mac den Vorzug gegenüber dem PC geben würde, spiegelt der reale Marktanteil von Apple eher den tatsächlichen Anteil vernünftiger Menschen in unserer Gesellschaft wieder ."

Ein hartes Urteil, das Ebert über die PC-User da fällt. Doch wer seine Arbeit kennt, weiß, dass der Kritiker noch viel härtere Urteile im Ärmel hat.

Daher verlassen wir an dieser Stelle den Kritikerpapst der USA und begeben uns selbst auf die Suche nach besonderen Mac-Auftritten in Film und TV. Natürlich ist es unmöglich, hinter nur 24 Türchen alle Filme, in denen irgendwo ein Mac herumsteht, unterzubringen, daher beschränkt sich unsere Auswahl auf besondere Auftritte: Wir suchten einprägsame Schlüsselszenen, Anachronismen, Kultpotentiale, und mehr oder weniger versteckte Andeutungen und Seitenhiebe gegen die von uns so geliebten PC-User.

Ein ehernes Gesetz der Filmerei mit Macs scheint übrigens zu sein, dass es stets die Guten sind, die einen Mac benutzen, und die Bösen, die mit Windows arbeiten. Genau anders herum verhält es sich ja mit den Autos: Während die Bösen meist schicke BMWs, Mercedes und Audis fahren, verbrennen die Guten immer doppelt so viel Benzin wie nötig, indem sie vaterlandstreu nur amerikanische Autos benutzen. Gäbe es markante deutsche Computer, wären die sicher auch auf den jeweiligen Antagonisten gebucht

Die Rätselfragen variieren, gefragt wird nicht immer nach dem Filmtitel oder dem Mac. Das wäre zu einfach. Anfragen zu den Rätseln werden nicht beantwortet, die richtige Antwort wird immer am nächsten Tag genannt. Wer sich um ein wenig Kopfzerbrechen bringen will, recherchiert die Lösung im Internet, was aber nicht gerade die feine englische Art darstellt.

Das erste Türchen öffnet sich am 1. Dezember. Viel Spaß!

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