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Der Mac nach dem Ende der Welt

04.12.2008 | 00:01 Uhr |

Wenn die Gesellschaft zusammenbricht, geht das Plündern los. Neben Lebensmitteln, Brennstoff, Medikamenten und Werkzeugen finden auch immer wieder hübsche Luxusgüter Einzug in die Nester der Überlebenden.

Zur Auflösung des gestrigen Rätsels: Richtig war nur die erste Antwort: Ab Mac OS 8.5 (bis 9.2.2) gab es sogenannte Sound Sets , die das dröge Arbeiten auf dem Desktop zu einem spaßigen Erlebnis werden lassen sollten. Manch einer erinnert sich sicher noch an die ab Werk mitgelieferten Platinum Sounds , die man über die Kontrollfelder konfigurieren konnte. Die Nutzer waren geteilter Meinung, aber zum Glück ließen sich die Klänge bequem abschalten.

Ein besonders schönes Filmgenre sind Endzeitfilme. Sie haben alle gemein, dass die Gesellschaft, wie wir sie kennen, zusammengebrochen ist und die Menschen quasi wieder bei Null anfangen müssen: Moderne Steinzeitmenschen, auf einem höheren technischen Niveau, aber doch allein oder in kleinen Gruppen gegen die Naturgewalten - oder, typisch menschlich - gegeneinander.

Der Endzeit können verschiedene Ereignisse vorausgehen. Die erste Untergruppe dieses Genres befasst sich mit der Zeit vor den Ereignissen, bei denen der Übergang in die Endzeit das dramatische Hauptelement im Film darstellt, so zum Beispiel Independence Day , The Day after Tomorrow , Deep Impact und andere. Filme, bei denen eine Endzeit nur droht, aber nicht eintritt, wie zum Beispiel bei Armageddon oder Outbreak , zählen jedoch nicht als Endzeitfilme. Auch lokale Horrorerlebnisse wie bei The Hills have Eyes , Resident Evil oder The Descent rechtfertigen trotz aller Gruseligkeit keine Zuordnung zur Endzeit-Gattung.

Die zweite Untergruppe der Endzeitfilme zeichnet sich durch das Eintreten des gesellschaftlichen Wandels zur Endzeit meist zu Beginn des Films aus, auf diesen folgen dann die Bemühungen der Überlebenden, sich mit den Ereignissen zu arrangieren. Solche Filmerlebnisse lassen sich auch leicht mit Fortsetzungen verlängern. Hier finden sich viele Zombiefilme, denn deren meist zunächst schleichende Übernahme der Welt fällt der normalen Gesellschaft üblicherweise erst auf, wenn es praktisch zu spät ist. Klassiker dieser Gruppe sind zum Beispiel Night of the Living Dead , Dawn of the Dead und Day of the Dead von George Romero, aber auch deren Neuverfilmungen und Parodien wie zum Beispiel der unschlagbar geniale Shaun of the Dead . Aber auch Nicht-Zombie-Filme fallen in diese Kategorie, so zum Beispiel Wenn der Wind weht , der in den Videotheken stets völlig fehl am Platze in der Kinderabteilung zu finden war, nur weil es sich um einen Zeichentrickfilm (übrigens mit 3D-Elementen) handelt.

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