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20 Jahre Apple und ein Jubiläumsrechner

08.12.2008 | 00:01 Uhr |

Apple leistete sich einen Jubiläumsrechner: Nur wenige Unternehmen sind in der Lage, ein komplettes Produkt mit so einer Begründung herzustellen. Zum einen sind gewaltige Kosten damit verbunden, zum anderen muss man sich seines Kultstatus schon sehr sicher sein.

Die richtige Antwort auf die gestrige Quizfrage, welchen Namen George Lucas’ Trickfirma trägt, lautet Industrial Light and Magic , kurz ILM. Die Trickfirma, die hierzulande mitunter auch höchst kompetent mit " Industrielles Licht und Magie " übersetzt wird, wurde bereits im Mai 1975 von George Lucas für die Produktion von Star Wars gegründet. Digital Domain wurde von Scott Ross gegründet, der selbst lange Jahre für ILM tätig war. Pixar ist ein auf Computergrafik spezialisiertes Filmstudio, das irgend so einem Großindustriellen aus der Computerbranche gehörte, bis er es an Disney verkaufte…

Mit der Einführung des 20th Anniversary Macintosh feierte Apple sein 20-jähriges Bestehen. Das Unternehmen wurde am 1. April 1976 mit 1750 Dollar Startkapital gegründet - der Rest dürfte bekannt sein. Der Jubiläumsrechner verfügte über ein ausgeklügeltes Bose Soundsystem sowie einen integrierten Radio- und Fernsehtuner. Der Kaufpreis bei der Einführung betrug 7.500 Dollar, fiel dann aber auf bis unter 2.000 Dollar, reichte aber in einer besonderen Variante an rund 10.000 Dollar heran: Wer soviel Geld hinzulegen bereit war, bekam den Rechner mit einer Limousine nach Hause geliefert, und ein Techniker im Smoking übernahm Aufbau und Einrichtung.

Computer mit Butler

Einen livrierten Butler sowie einen Jubiläums-Mac kann auch ein gewisser Bruce Wayne sein eigen nennen: In Batman & Robin ist Butler Alfred beim Benutzen des Rechners zu sehen. Während die Batman-Reihe später mit Christian Bale ebenfalls über ein Prequel neu aufgelegt wurde, handelt es sich bei Sabrina um eine schlichte Neuverfilmung. Im Original von 1954 führte Regie-Altmeister Billy Wilder Audrey Hepburn mit Humphrey Bogart zusammen, in der jüngeren Version von 1995 ist es Sydney Pollack, der Julia Ormond und Harrison Ford zusammenbringt. Die Neuverfilmung ist ein typisches "Pet Project", ein Liebhaberprojekt, denn eine Neuverfilmung des nicht zu verbessernden Originals war völlig unnötig. Der unvergleichliche Billy Wilder schrieb und drehte unter anderem zeitlose Klassiker wie Manche mögen’s heiß (der als beste Komödie aller Zeiten gilt), Das Appartment, Eins, zwei, drei und Das Mädchen Irma La Douce.

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