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Ärger für Apple im hohen Norden

08.06.2006 | 14:17 Uhr |

Der Verbraucherbeauftragte der norwegischen Regierung hat eine Klage gegen Apples iTunes Music Store zugelassen. Die Nutzungsbedingungen von Apple verstießen gegen norwegisches Recht.

Laut einer Meldung von Podlife.de ist der norwegische Verbraucherbeauftragte der Überzeugung, dass Apple die Rechte der Verbraucher zu stark einschränke. Die Verbraucherschützer haben die Entscheidung als „großen Sieg“ bezeichnet. Besonders hatte sie gestört, dass Apple für Sicherheitsprobleme, die Kunden durch den Einsatz der iTunes-Software entstehen könnten, keine Verantwortung übernimmt. Weiterhin hatten die Verbraucherschützer kritisiert, dass norwegische Kunden englisches Recht akzeptieren müssten und Apple sich offen halte, die Vertragsbedingungen jederzeit zu ändern.

Apple hat nun bis zum 21. Juni Zeit, seine Vertragsbedingungen an norwegisches Recht anzupassen.

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