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Ärger mit G3-Macs

18.12.1997 | 00:00 Uhr |

Ärger mit nagelneuen Power Macs: Die Ethernet-Schnittstelle der Rechner zeigt mehrere Schwächen, vor allem im Zusammenspiel mit Mac-OS 8. Apple USA hat inzwischen ein Update der Systemerweiterung "Ethernet (Built-In)" im Internet zur Verfügung gestellt, daß alle bisher bekannten Probleme lösen soll. Wer hierzulande bereits einen der raren Power Macs mit G3-Prozessor sein eigen nennt, sollte dieses Update nutzen. Es findet sich derzeit (gut versteckt) unter der Adresse support.info.apple.com/ftp/swhome.html, wenn man als Suchbegriff "G3 Ethernet" eingibt.
Die so erhältliche Version 2.0.1 von "Ethernet (Built-In)" behebt vor allem zwei Probleme: Einerseits kommen G3-Macs jetzt mit Auto-sensing Hubs zurecht, daß Netzverteiler, die selbst die Transferrate der angeschlossenen Macs bestimmen. Außerdem will Apple einem möglichen Datenverlust vorbeugen, der vor allem in Netzen mit starken Datenaufkommen passieren kann.
Weiteren Ärger kann Apple bisher vor allem deutschen G3-Käufern nicht ersparen: Die in diesen Rechnern erstmals verwendeten Speicherbausteine sind hierzulande kaum zu beschaffen, außerdem kursieren falsch gekennzeichnete Chips, die im neuen Rechner schlicht den Dienst verweigern.
wm

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